Deutsche Tageszeitung - Energiekrise: "Wird schmerzhaft für uns alle"

Energiekrise: "Wird schmerzhaft für uns alle"


Energiekrise: "Wird schmerzhaft für uns alle"
Energiekrise: "Wird schmerzhaft für uns alle" / Foto: © FIRO/SID

Die deutschen Profiklubs sehen angesichts der drohenden Energiekrise schwere Zeiten auf den Fußball zukommen. "Das wird auch an uns nicht vorbeigehen", sagte Ilja Kaenzig, Sprecher der Geschäftsführung vom Erstligisten VfL Bochum am Dienstag beim Nachhaltigkeitsforum der Deutschen Fußball Liga (DFL) in Berlin.

Textgröße ändern:

Die Sportart sei dabei, sich bewusst zu werden, "dass es sehr schmerzhaft werden wird für uns alle", glaubt Kaenzig. Es werde "ans Eingemachte gehen, an Spielpläne, an Wettbewerbsformate, an Geschäftsmodelle". Der Fußball müsse einen Beitrag leisten, der nicht nur aus Reden bestehe, sondern der auch "an die Wirtschaftlichkeit und die Komfortzone geht". Man müsse sich bewusst machen, dass "harte Zeiten auch auf uns zukommen werden".

Vielleicht werde es in Zukunft auch keine Flutlichtspiele mehr geben, sagte Kaenzig, vielleicht sei es dann auch "nicht mehr salonfähig, dass wir als Klubs den Fans jedes Jahr ein neues Trikot verkaufen wollen, weil das eine Verschwendung von Ressourcen ist".

Der Fußball sei nicht systemrelevant, sagte Nicole Kumpis, Präsidentin vom Zweitligisten Eintracht Braunschweig: "Das heißt, wenn Gas und Strom eingespart werden, dann wird das nicht vorm Profifußball Halt machen".

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Leihe mit Kaufoption: Atubolu wechselt nach Frankfurt

Torhüter Noah Atubolu ist nach seinem monatelangen Wechselpoker innerhalb der Fußball-Bundesliga zu Eintracht Frankfurt gewechselt. Dies bestätigten die Hessen am Freitag und damit vier Tage vor Schließung des Transferfensters. Der 24-Jährige verlängerte zunächst seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag beim SC Freiburg um ein Jahr und konnte sich der Eintracht deshalb zunächst auf Leihbasis anschließen. Teil des Deals ist eine Kaufoption, die sich laut der Mitteilung der Frankfurter "unter bestimmten Voraussetzungen" in eine Kaufpflicht umwandelt. Laut Sky liegt diese bei 13 Millionen Euro.

Muslic will noch "jahrelang" Trainer auf Schalke bleiben

Aufstiegstrainer Miron Muslic sieht seine Mission beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 noch lange nicht abgeschlossen. "Ich bin sehr klar, was meine Zukunft betrifft, da habe ich eine gesunde und realistische Selbsteinschätzung. Ich bin sehr glücklich auf Schalke und hoffe, jahrelang zu bleiben", sagte der 43-Jährige vor dem Saisonauftakt beim FC Augsburg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im SID-Interview.

Einspruch: Fall Ansah geht vors deutsche Sportschiedsgericht

Deutschlands Top-Sprinter Owen Ansah (Hamburg) hat bei der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) fristgerecht Einspruch gegen seine drohende Sperre von vier Jahren eingelegt. Damit geht der Fall des 200-m-Europameisters vor das deutsche Sportschiedsgericht (DIS).

Terzic nach Fehlstart mit Bilbao: "Trage die Verantwortung"

Edin Terzic hat nach dem Fehlstart von Athletic Bilbao in La Liga die Verantwortung für die ausbleibenden Ergebnisse übernommen. Nach dem 0:2 beim FC Barcelona und der zweiten Niederlage im zweiten Spiel hob der deutsche Trainer zugleich positive Ansätze seiner Mannschaft hervor.

Textgröße ändern: