Deutsche Tageszeitung - Süßemilch: "Gott sei Dank, dass ich noch lebe"

Süßemilch: "Gott sei Dank, dass ich noch lebe"


Süßemilch: "Gott sei Dank, dass ich noch lebe"
Süßemilch: "Gott sei Dank, dass ich noch lebe" / Foto: © SID

Eine Woche nach ihrem folgenschweren Sturz bei der Tour de France für Frauen hat sich die deutsche Bahn-Weltmeisterin Laura Süßemilch erstmals öffentlich zu Wort gemeldet. "Gott sei Dank, dass ich noch lebe", schrieb die 25-Jährige vom belgischen Team Plantur-Pura bei Instagram, "die letzten Tage bin ich durch die Hölle gegangen."

Textgröße ändern:

Süßemilch war in der Schlussphase der zweiten Etappe nach Provins gestürzt, es wurden zunächst zwei Wirbelbrüche diagnostiziert. "Ich wusste, dass die zwei Wirbelbrüche nicht meine endgültige Diagnose waren, da ich trotz starker Schmerzmittel ein starkes Stechen im Kopf verspürte", so Süßemilch. Nach ihrer Verlegung von Saarbrücken in die BG Klinik Tübingen seien "ein weiterer Wirbelbruch, ein Rippenbruch und eine Fraktur am Hinterkopf" festgestellt worden.

Nach eigenen Angaben kann Süßemilch konservativ behandelt werden. Sie werde "in ein paar Wochen wieder 100 Prozent gesund" sein. Derzeit könne sie "schon aus dem Bett aufstehen und in Begleitung gehen. Der Plan ist, das Krankenhaus in wenigen Tagen zu verlassen", schrieb Süßemilch: "Ich werde stärker zurückkommen!"

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Doppelpack: Weltmeister souverän, Frauen verlieren Generalprobe

Erst unterstützte Dennis Schröder die deutschen Basketballerinnen vom Spielfeldrand, dann führte der Nationalmannschaftskapitän den Weltmeister als Mann des Abends zum nächsten Sieg. Beim Doppelspieltag in Köln hat der Titelverteidiger seine Pflichtaufgabe gegen die Niederlande souverän gelöst und in der Qualifikation Kurs auf die WM 2027 gehalten. Auf den Tag genau ein Jahr vor dem Turnierbeginn in Katar schlug das Team von Bundestrainer Àlex Mumbrú den Außenseiter 99:83 (64:50). Dagegen verpatzten die Frauen beim Double-Header ihre Generalprobe für die Heim-WM in Berlin durch ein 62:63 (40:30) gegen die Türkei.

Hürden-Spektakel: Dos Santos und Russell mit Weltrekorden

In einer Nacht der Weltrekorde haben die Hürdenläufer Alison Dos Santos und Masai Russell die Leichtathletik-Szene in Ekstase versetzt. Erst löste der Brasilianer Dos Santos beim Meeting der Diamond League in Zürich über die Stadionrunde in 45,80 Sekunden den Norweger Karsten Warholm um 14 Hundertstel ab, dann lief auch die US-Olympiasiegerin Russell wenige Minuten später über die 100 m zu einer neuen Bestzeit.

Warholm abgelöst: Dos Santos mit Weltrekord über 400 m Hürden

Der Brasilianer Alison Dos Santos hat Karsten Warholm den Weltrekord über 400 m Hürden abgenommen. Der 26-Jährige benötigte für die Stadionrunde beim Meeting der Diamond League in Zürich lediglich 45,80 Sekunden und unterbot die bisherige Bestmarke um 14 Hundertstel. Warholm, der in der Schweiz Zweiter wurde, hatte diese bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 2021 aufgestellt.

Alison dos Santos bricht Weltrekord über 400 Meter Hürden

Beim Diamond-League-Meeting in Zürich hat der brasilianische Leichtathlet Alison dos Santos den Weltrekord über 400 Meter Hürden gebrochen. Mit einer Zeit von 45,80 Sekunden unterbot er die bisherige Bestmarke des Norwegers Karsten Warholm deutlich und sicherte sich den Sieg im Letzigrund-Stadion.

Textgröße ändern: