Deutsche Tageszeitung - Zeidler zieht souverän ins Finale ein - auch Föster weiter

Zeidler zieht souverän ins Finale ein - auch Föster weiter


Zeidler zieht souverän ins Finale ein - auch Föster weiter
Zeidler zieht souverän ins Finale ein - auch Föster weiter / Foto: © SID

Weltmeister Oliver Zeidler rudert am Sonntag um die EM-Medaillen im Einer. Der Titelverteidiger gewann nach dem Vorlauf auf der Regattastrecke in Oberschleißheim auch das Halbfinale am Samstagvormittag souverän und geht als Top-Favorit ins Finale. Zeidler (26) lieferte sich ein Duell mit dem Niederländer Melvin Twellaar, setzte sich nach der Hälfte des Rennens an die Spitze und gab die Führung nicht mehr ab.

Textgröße ändern:

Bei den Frauen kam Alexandra Föster als Zweite ins Ziel und damit wie Zeidler ins Finale. Die 20-Jährige aus Meschede musste sich nur der Top-Favoritin Karolien Florijn aus den Niederlanden geschlagen geben.

Zeidler möchte in München in die "goldenen" Fußstapfen seines Großvaters Johannes Färber treten. Dieser hatte bei den Olympischen Spielen 1972 auf der selben Regattastrecke mit dem sogenannten deutschen "Bullenvierer" triumphiert.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen

Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern ist nach seinem Zusammenbruch in Folge einer Hirnhautreizung aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das bestätigte der Münchner Sportvorstand Max Eberl im Vorfeld der DFB-Pokalpartie des Titelverteidigers gegen den 1. FC Magdeburg. "Das ist, glaube ich, die größte und die schönste Nachricht für uns alle", sagte Eberl in der ARD.

Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben in der Champions League im Kampf um die Top vier erneut einen Dämpfer kassiert. Der deutsche Double-Sieger kämpfte sich gegen Real Madrid zwar nach einem frühen 0:2-Rückstand noch einmal zurück, kam aber nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus - wie schon im ersten Europapokal-Heimspiel der Saison gegen Manchester City.

Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät

Der VfB Stuttgart hat nach schwierigem Wochen dank Deniz Undav neue Kraft in seinem "Lieblingswettbewerb" getankt und darf weiter vom dritten Pokalfinale in Serie träumen. Der Finalist der vergangenen Saison und Sieger von 2025 setzte sich in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach langer Überzahl mit 1:0 (0:0) bei Ligakonkurrent SC Paderborn durch.

Schalke 04 scheitert bei Dynamo Dresden

Fußball-Bundesligist Schalke 04 ist frühzeitig aus dem DFB-Pokal ausgeschieden und rutscht immer tiefer in die Krise. Die offensiv erneut zu harmlose Mannschaft von Trainer Miron Muslic verlor am Mittwoch ihr Zweitrunden-Duell bei Zweitligist Dynamo Dresden mit 0:2 (0:0) und verpasste den Einzug ins Achtelfinale. Der fünfmalige DFB-Pokalsieger wartet seit sechs Jahren auf die Teilnahme an der Runde der letzten 16 Mannschaften, wettbewerbsübergreifend ist Schalke nun seit fünf Spielen sieglos.

Textgröße ändern: