Deutsche Tageszeitung - 2023 kein Formel-1-Rennen in Frankreich

2023 kein Formel-1-Rennen in Frankreich


2023 kein Formel-1-Rennen in Frankreich
2023 kein Formel-1-Rennen in Frankreich / Foto: © SID

Die Formel 1 wird wie erwartet im kommenden Jahr nicht in Frankreich für einen Großen Preis Station machen. Das bestätigte Serienchef Stefano Domenicali der Nachrichtenagentur AFP. Der Fünfjahresvertrag zwischen der Formel 1 und der Strecke in Le Castellet war mit dem Grand Prix im vergangenen Juli ausgelaufen.

Textgröße ändern:

Domenicali (57) machte allerdings deutlich, dass die Gespräche mit dem Streckenpromoter des Circuit Paul Ricard fortgeführt würden. Auch sei denkbar, dass das Rennen künftig in ein Rotationssystem mit anderen Grands Prix eintreten könnte.

Neben Le Castellet sind auch die Traditionsrennstrecken Monaco und Spa, wo am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) der Große Preis von Belgien ausgetragen wird, derzeit ohne Vertrag für das kommende Jahr. Laut Reglement dürfen nicht mehr als 24 Rennen pro Saison ausgetragen werden, die Zahl der Interessenten ist aber deutlich höher.

Entsprechend erscheint es zunehmend wahrscheinlich, dass die Formel 1 eine Rotation von Standorten einführen wird. Von einem solchen Modell könnte auch der Große Preis von Deutschland profitieren, der letztmals 2019 im regulären Rennkalender gestanden hatte. 2020 rückte der Große Preis der Eifel auf dem Nürburgring kurzfristig ins Programm, weil die Formel 1 wegen der Corona-Pandemie einen Not-Kalender auf die Beine stellen musste, um zumindest auf 17 Saisonrennen zu kommen.

Der vorläufige Kalender für die folgende Saison wird traditionell im Spätsommer vorgestellt.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel

Jan-Lennard Struff hat seine starke Spätform beim ATP-Turnier in Basel mit einem Überraschungscoup gekrönt und Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic erstmals bezwungen. Der 36-Jährige aus Warstein rang den Serben in einem hochklassigen Achtelfinal-Krimi nach 2:36 Stunden mit 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (7:5) nieder und zog ins Viertelfinale ein. Seinen dritten Matchball verwandelte Struff zum umjubelten Premierensieg im neunten direkten Duell.

Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer

Abgekocht im serbischen Hexenkessel: Die EuroLeague-Krise der Basketballer von Bayern München hat sich noch einmal verschärft. Bei Roter Stern Belgrad ging der deutsche Vizemeister am Donnerstag nach ganz schwacher Vorstellung mit 73:103 (31:48) unter. Es war die siebte Niederlage im neunten Saisonspiel, gleichzeitig haben die Bayern die vergangenen vier Partien in der Königsklasse allesamt verloren.

Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück

Die SG Flensburg-Handewitt hat die erste Saisonniederlage in der Handball-Bundesliga (HBL) abgeschüttelt und sich die Tabellenführung zurückgeholt. Vier Tage nach dem bitteren 30:31 beim VfL Gummersbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Ales Pajovic gegen Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten mit 31:25 (16:11) durch und verdrängte den punktgleichen THW Kiel (beide 19:3) dank der besseren Tordifferenz von Platz eins.

Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt

Der 29-Jährige erreicht das nächste große Ziel: Nach seinem Sieg über Tallon Griekspoor in Wien wird Zverev ab Montag die Weltrangliste der Männer anführen.

Textgröße ändern: