Deutsche Tageszeitung - Petkovic begründet Karriereende mit Verletzungsproblemen

Petkovic begründet Karriereende mit Verletzungsproblemen


Petkovic begründet Karriereende mit Verletzungsproblemen
Petkovic begründet Karriereende mit Verletzungsproblemen / Foto: © SID

Andrea Petkovic hat ihre Entscheidung zum Karrierende nach den US Open mit zunehmenden Verletzungproblemen erklärt. "Es ist wirklich sehr, sehr schwer, loszulassen und es ist sehr emotional", sagte Petkovic am Montag in New York in einem WTA-Interview: "Ich erwarte von mir, dass ich körperlich alles reinlege, um das Beste aus mir rauszuholen. Das konnte ich dieses Jahr nicht."

Textgröße ändern:

Petkovic erklärte, dass ihr der Entschluss sehr schwer falle. Jedes Training am Rande der US Open, bei denen sie am Dienstag (ca. 19 Uhr/Eurosport) auf Olympiasiegerin Belinda Bencic trifft, sei "sehr emotional" gewesen. "Aber es ist die richtige Entscheidung und ich hoffe, dass ich nochmal einen raushauen kann", fügte Petkovic an, die zuletzt auch in Hamburg angeschlagen und unter Tränen aufgeben musste.

Nach den US Open werde sie erst einmal eine Pause einlegen. "Ich habe ja meine ganzen Sachen und Projekte, die ich noch mache und werde die weiter verfolgen", so die 34-Jährige. Sie plane bis zum Ende des Jahres ihr zweites Buch fertig zu schreiben. Die langjährige deutsche Nummer zwei hielt sich auch ein kleines Hintertürchen offen, vielleicht in Europa noch ein kleineres Turnier zu spielen.

(O.Tatarinov--DTZ)

Empfohlen

NHL: Ottawas Comeback mit drei Stützle-Assists ohne Krönung

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators ein beeindruckendes Comeback in der NHL hingelegt, die Krönung jedoch verpasst. Die Kanadier lagen gegen die Los Angeles Kings bereits mit 1:5 zurück, erzwangen durch vier Tore im Schlussdrittel die Verlängerung und unterlagen letztlich mit 5:6.

Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins

Alexander Zverevs "Vorgänger" Boris Becker schickte seine Glückwünsche an die neue Nummer eins der Tenniswelt per Social Media. "Gratulation, Sascha", schrieb die deutsche Ikone bei X, nachdem der Hamburger den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste perfekt gemacht hatte. Erstmals seit Becker 1991 steht wieder ein Deutscher ganz oben.

Jubiläum in der Heimat: Pérez macht die 300 voll

Sergio Pérez ließ auf der Paseo de la Reforma die Reifen seines Cadillac qualmen, rund 100.000 Fans säumten die Prachtstraße in Mexiko-Stadt - und hatten im Vorfeld des Rennwochenendes damit wohl schon das Highlight ihres Favoriten gesehen. "Früher bin ich hierher gekommen und konnte aufs Podium fahren oder Rennen gewinnen", sagte Pérez, "die Leute wissen, dass das dieses Mal nicht passieren wird, und trotzdem sind sie alle da."

"Zu weich": Gavel selbstkritisch nach Belgrad-Klatsche

Nach der Klatsche von Belgrad nahm Anton Gavel kein Blatt vor den Mund – und ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Wir waren in jedem Aspekt des Spiels zu weich und schlechter als unser Gegner", sagte der Trainer der Basketballer von Bayern München nach der 73:103 (31:48)-Demontage in der EuroLeague bei Roter Stern Belgrad. Die Krise des deutschen Vizemeisters auf europäischer Bühne wird immer schlimmer.

Textgröße ändern: