Deutsche Tageszeitung - US Open: Nur Niemeier in Runde zwei

US Open: Nur Niemeier in Runde zwei


US Open: Nur Niemeier in Runde zwei
US Open: Nur Niemeier in Runde zwei / Foto: © SID

Jule Niemeier hat ein kollektives Aus der deutschen Tennisprofis in der ersten Runde der US Open verhindert. Als einzige der acht angetretenen Profis in den Einzelwettbewerben bei Männern und Frauen hat die 23 Jahre alte Dortmunderin ihre Auftakthürde übersprungen. Die Wimbledon-Viertelfinalistin setzte sich 7:6 (7:3), 6:4 gegen die einstige Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin aus den USA durch.

Textgröße ändern:

Die Grand-Slam-Karriere von Andrea Petkovic ist nach einer schmerzlichen Auftaktniederlage unterdessen beendet. Die 34-Jährige unterlag der Schweizer Olympiasiegerin Belinda Bencic nach einem kämpferischen Auftritt 2:6, 6:4, 4:6. Petkovic hatte vor ihrem 48. Major angekündigt, dass das Hartplatz-Event in ihrer Wahlheimat New York der letzte Auftritt auf der ganz großen Bühne sein würde.

Auch Laura Siegemund ist bei den US Open bereits in der ersten Runde gescheitert. Die 34-Jährige aus Metzingen unterlag der Rumänin Sorana Cirstea 4:6, 4:6. Am Auftakttag hatte bereits Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria verloren.

Während Niemeier weiter dabei ist, findet die zweite Runde des Männereinzels bei den US Open erstmals seit 1984 ohne deutschen Teilnehmer statt.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

US Open: Muchova/Mensik holen Mixed-Titel

Das tschechische Duo Karolina Muchova / Jakub Mensik hat den Mixed-Wettbewerb bei den US-Open gewonnen. Die beiden Tennis-Profis setzten sich in dem Turnier, in dem eine Frau und ein Mann Seite an Seite spielen, im Finale gegen Belinda Bencic aus der Schweiz und ihren italienischen Partner Flavio Cobolli 6:3, 1:6, 10:6 durch.

NFL: Meister Seahawks werden für 10 Milliarden verkauft

Dem Rekordverkauf der Seattle Seahawks steht nichts mehr im Wege: Die NFL-Besitzer haben am Mittwoch (Ortszeit) einstimmig den Mega-Deal genehmigt. Damit wird der Super-Bowl-Champion in Kürze an ein Konsortium unter der Führung des in Indien geborenen Milliardärs Vinod Khosla gehen. Details des Kaufpreises wurden nicht mitgeteilt, nach übereinstimmenden Medienberichten zahlen Khosla und Co. aber 9,612 Milliarden US-Dollar - das wäre ein Rekordkaufpreis für einen NFL-Klub. Zuletzt wurden in der NFL die Washington Commanders verkauft, vor drei Jahren für 6,05 Milliarden Dollar.

Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz

Nach der scharfen Kritik von Jamie Carragher an Florian Wirtz hat sich Simon Rolfes schützend vor den Fußball-Nationalspieler gestellt. "Auch wenn das erste Spiel nicht so war, wie man sich das vorgestellt hat, wird er eine gute Saison spielen", sagte der Sport-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen im Rahmen des "Rheinischen Fußballgipfels" in Düsseldorf: "Da bin ich mir sicher."

"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit

Timo Becker saß im Kino seiner Kindheit und bekam feuchte Augen. "Es sind mir ein paar Tränen gekommen in ein paar Situationen", gab der Abwehrspieler von Schalke 04 nach der Premiere der Doku "Mythos Schalke" zu, "es ist ja auch was Besonders, sich selbst auf einer Leinwand zu sehen. Das war schon sehr emotional."

Textgröße ändern: