Deutsche Tageszeitung - Nagelsmann: "Es war ein turbulentes Halbjahr"

Nagelsmann: "Es war ein turbulentes Halbjahr"


Nagelsmann: "Es war ein turbulentes Halbjahr"
Nagelsmann: "Es war ein turbulentes Halbjahr" / Foto: © SID

Trainer Julian Nagelsmann hat vor der WM-Pause eine positive Zwischen-Bilanz des bisherigen Saisonverlaufs für den FC Bayern gezogen. "Es war ein turbulentes Halbjahr, mit das turbulenteste in meinem Berufsleben bis jetzt", sagte er auch in Anspielung auf die Berichterstattung in den Medien, betonte aber: Bei einem Sieg bei Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) "haben wir in allen drei Wettbewerben einen guten Job gemacht, keinen perfekten, aber einen guten."

Textgröße ändern:

Perfekt sei das bisherige Abschneiden im DFB-Pokal sowie in der Champions League gewesen, sagte Nagelmann, auch in der Bundesliga laufe es allerdings "sehr gut". Zum Spiel auf Schalke 04 reisen die Münchner mit vier Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz. "Wenn man als Tabellenführer in die Pause geht, ist das sehr wertvoll. Wir würden den Vorsprung gerne behalten", ergänzte er.

Großen Wert legte Nagelsmann mit Blick auf den bisherigen Saisonverlauf vor allem auf die Entwicklung der Mannschaft und vieler Spieler. Dabei lobte er explizit auch Dayot Upamecano und Neuzugang Matthijs de Ligt, ergänzte aber übergreifend: "Auch in der kurzen Zeit zwischen der Ergebniskrise und jetzt haben wir Riesenschritte gemacht. Wir haben uns fußballerisch entwickelt, auch was die Ruhe am Ball unter Druck angeht." Und: "Auch ich bin ruhiger geworden."

Verzichten muss Nagelsmann am letzten Bundesliga-Spieltag vor der WM (20. November bis 18. Dezember) auf Sadio Mane und Thomas Müller. Auch Alphonso Davies werde noch geschont. "Der ist noch ein paar Tage in München, um wieder fit zu werden für die WM", sagte er über den kanadischen Nationalspieler. De Ligt wird dagegen wieder zum Kader gehören.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala

Nationalspieler Jamal Musiala wird dem FC Bayern auch beim Ligastart fehlen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 23-Jährige am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Musiala soll stattdessen weiterhin möglichst behutsam und ohne Risiko an den Spielbetrieb herangeführt werden, heißt es.

Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten

Die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels sind als Teil einer Investorengruppe beim portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora eingestiegen. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, erwarb die Gruppe, zu der auch die früheren Bayern-Spieler Yann Sommer und Lucas Hernández gehören, 90 Prozent der Anteile an der Profifußballabteilung.

Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Waldhof Mannheim und den 1. FC Kaiserslautern nach den schweren Krawallen im Pokal-Derby ins Visier genommen. "Es gibt leider einige Klubs, die mit Teilen ihrer Fanszene nicht mehr klarkommen. Der SV Waldhof und der FCK zählen dazu", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Rhein-Neckar-Zeitung: "Die Vorfälle müssen nun konsequent aufgearbeitet werden."

"Genug ist genug": Frühere Fußballstars kritisieren Infantino

Mehrere ehemalige Fußballstars haben nach Gianni Infantinos gescheiterten Investorenplänen Änderungen an der Spitze des Weltverbandes FIFA gefordert. "Ein Wandel ist notwendig. Die Macht hat die Fähigkeit der derzeitigen Führung getrübt, zwischen ihren eigenen Interessen und dem, was für den Fußball am besten ist, zu unterscheiden", hieß es in einem Statement, das unter anderem der frühere französische Weltmeister Emmanuel Petit und Mikael Silvestre, Mitglied eines FIFA-Gremiums gegen Rassismus, bei Instagram teilten.

Textgröße ändern: