Deutsche Tageszeitung - Skeleton: Frauen-Doppelsieg in Lake Placid

Skeleton: Frauen-Doppelsieg in Lake Placid


Skeleton: Frauen-Doppelsieg in Lake Placid
Skeleton: Frauen-Doppelsieg in Lake Placid / Foto: © SID

Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann (Königssee) und Juniorenweltmeisterin Susanne Kreher (Oberbärenburg) haben beim Weltcup in Lake Placid (USA) für einen deutschen Doppelsieg gesorgt. Die 30-Jährige Hermann, beim Rennen in Park City noch Zweite, sicherte sich Platz eins starke 0,31 Sekunden vor Kreher. Platz drei ging mit 0,02 Sekunden Rückstand an Kelly Curtis (USA).

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Olympiasiegerin Hannah Neise (Winterberg), vergangene Woche als Sportlerin des Jahres in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, landete auf Platz sechs und verlor die Führung im Gesamtweltcup an Hermann, die nun bei 611 Punkten steht. Im dritten Weltcup-Rennen der Saison waren es für die deutschen Frauen die Podestplatzierungen Nummer drei und vier.

Im Rennen der Männer ist Olympiasieger Christopher Grotheer zum Abschluss des Weltcup-Jahres erneut auf dem Podest gelandet. Der 30-Jährige aus Oberhof belegte dank einer Steigerung im zweiten Lauf und begünstigt durch Probleme der Konkurrenz Platz zwei, nur der Brite Matt Weston war 0,16 Sekunden schneller. Dritter wurde Seunggi Jung (Südkorea), der mit 620 Punkten knapp vor Grotheer (619) die Führung im Gesamtweltcup übernahm.

Bei starkem Schneetreiben im US-Bundesstaat New York strauchelten mehrere Fahrer im finalen Durchgang, Grotheer und auch Teamkollege Axel Jungk (Oberbärenburg) profitierten davon. Der Olympia-Zweite von Peking verteidigte den fünften Platz, den er nach dem ersten Lauf noch zeitgleich Grotheer belegt hatte.

Felix Keisinger (Königssee), der in Utah als Vierter knapp das Podium verpasst hatte, fuhr in Lake Placid auf Platz acht und sorgte dafür, dass auch im dritten Anlauf alle drei Deutschen die Top 10 erreichten.

Das vierte von acht Weltcup-Rennen der Saison steht erst im neuen Jahr auf dem Programm. Nach bisher drei Wettbewerben in Nordamerika kehrt der Weltcup am 6. Januar nach Winterberg zurück.

(M.Dylatov--DTZ)

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