Deutsche Tageszeitung - Beatmungsschlauch entfernt - Hamlin spricht mit Team

Beatmungsschlauch entfernt - Hamlin spricht mit Team


Beatmungsschlauch entfernt - Hamlin spricht mit Team
Beatmungsschlauch entfernt - Hamlin spricht mit Team / Foto: © SID

Footballprofi Damar Hamlin ist nach seinem Herzstillstand mit anschließender Reanimation auf dem Weg der Besserung und hat mit seinem Team gesprochen. Wie die Buffalo Bills am Freitag mitteilten, sei der Beatmungsschlauch des 24-Jährigen über Nacht entfernt worden, er mache "weiterhin bemerkenswerte Fortschritte".

Textgröße ändern:

Per "FaceTime" habe sich Hamlin zum Teammeeting dazugeschaltet. "Was er zum Team gesagt hat: 'Ich liebe euch Jungs'", verkündeten die Bills auf Twitter. Seine neurologischen Funktionen seien "nach wie vor intakt und er konnte mit seiner Familie und dem Pflegeteam sprechen".

Zuvor hatten die behandelnden Ärzte bereits bestätigt, dass Hamlin zwischenzeitlich wach gewesen sei und schriftlich kommuniziert habe. Im "besten Fall" werde er wieder der, "der er war, bevor das passiert ist", hatte der Mediziner William Knight erklärt. Eine Diskussion, ob er wieder Football spielen könne, sei allerdings "völlig verfrüht".

Als Hamlin das erste Mal aufgewacht sei, habe er gefragt, ob die Buffalo Bills das NFL-Spiel gegen die Cincinnati Bengals gewonnen hätten, erzählte Timothy Pritts. Er habe daraufhin gesagt: "Die Antwort ist ja, Damar, du hast das Spiel des Lebens gewonnen."

Die am Montag abgebrochene Partie wird indes nicht wiederholt, dies bestätigte die NFL nach Absprache mit den beiden Klubs. In einer Erklärung der Liga heißt es, dass diese Entscheidung keinen Einfluss darauf habe, welche Vereine sich für die Play-offs qualifizieren, und dass kein Team ausscheiden werde. Die Bills hatten bereits am Mittwoch wieder trainiert, um sich auf das letzte Spiel der regulären Saison am Sonntag gegen die New England Patriots vorzubereiten.

Hamlin war am Montag im ersten Viertel der Partie bei den Bengals mit einem Gegenspieler zusammengeprallt. Nachdem er zunächst aus eigener Kraft aufgestanden war, kollabierte er auf dem Feld. Nach einer halbstündigen Behandlung vor Ort wurde Hamlin ins Krankenhaus gebracht und in ein künstliches Koma versetzt. Das Spiel war zunächst für eine Stunde unterbrochen und wurde dann komplett abgebrochen.

(G.Khurtin--DTZ)

Empfohlen

Freiburg siegt souverän in Düsseldorf

Zweites Pflichtspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg hat sich durch ein 5:1 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanovic (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit.

"Der helle Wahnsinn": Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Sieg gegen Australien: Hockey-Männer buchen das Halbfinale

Nervenprobe bestanden: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft hat ihr entscheidendes Duell bei der Weltmeisterschaft gewonnen und träumt weiter von der erfolgreichen Titelverteidigung. Im letzten Duell der Zwischenrunde kam das Team von Bundestrainer André Henning im belgischen Wavre gegen Australien nach frühem Rückstand zurück, gewann ein ereignisreiches Gruppenfinale mit 4:2 (3:2) und buchte das Halbfinalticket.

Geglücktes Lustrinelli-Debüt: Union müht sich in zweite Runde

Fußball-Bundesligist Union Berlin hat seinem Trainer Mauro Lustrinelli mit Mühe ein erfolgreiches Debüt beschert. Die Berliner meisterten im ersten Pflichtspiel unter dem Schweizer am Sonntag die Auftakthürde im DFB-Pokal und zogen mit einem 4:2 (1:1) beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig in die zweite Runde ein.

Textgröße ändern: