Deutsche Tageszeitung - Berlin als möglicher Olympia-Austragungsort im Gespräch

Berlin als möglicher Olympia-Austragungsort im Gespräch


Berlin als möglicher Olympia-Austragungsort im Gespräch
Berlin als möglicher Olympia-Austragungsort im Gespräch / Foto: © SID

Im Fall einer deutschen Bewerbung für Olympische Spiele stünde Berlin als Austragungsort bereit. Dies geht aus dem Koalitionsvertrag der Berliner CDU und SPD hervor. "Die Koalition bekräftigt die Bereitschaft, dass Berlin als ein Austragungsort im Rahmen einer möglichen nationalen Bewerbung mit einem nachhaltigen Konzept um die Durchführung von Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in Deutschland zur Verfügung steht", hieß es dort.

Textgröße ändern:

"Wir sehen das als große Chance für Berlin, die wir nutzen wollen. Ziel muss es dabei sein, dass die Infrastrukturkosten durch die Nutzung bestehender Stadien und Hallen als Wettkampfstätten und der bereits bestehenden Hotelkapazitäten gering gehalten werden", lautete es im Koalitionsvertrag unter dem Namen "Das Beste für Berlin".

Das Thema Nachhaltigkeit sei besonders wichtig. "Verantwortungsvolle Investitionen sollten vor allem in die als Trainingsstätten zu nutzenden Sportstätten erfolgen", so der Vorschlag: "Die sanierten und modernisierten Sportstätten stehen nach Abschluss der Spiele für vielfältige Nutzungen dem Sport in Berlin zur Verfügung."

Zuletzt fanden Olympische Spiele im Jahr 1972 in Deutschland statt, damals war München Austragungsort.

Die Führung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) unter Präsident Thomas Weikert peilt nach sieben gescheiterten Versuchen einen neuerlichen Anlauf an - eine breite Zustimmung aus der Gesellschaft vorausgesetzt. Eine Bewerbung für 2036 ist die nächstmögliche Option. Die nächsten drei Auflagen der Sommerspiele sind an Paris (2024), Los Angeles (2028) und Brisbane (2032) bereits vergeben.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open

Verletzungssorgen bei Elena Rybakina kurz vor Beginn der US Open: Die Nummer zwei der Welt hat ihr Viertelfinalmatch gegen Iga Swiatek beim WTA-Masters in Cincinnati vorzeitig wegen einer Fersenverletzung im ersten Satz beim Stand von 1:4 aufgeben müssen. Damit verpasste die Tennisspielerin auch die Chance, erstmals an die Spitze der Weltrangliste zu klettern - bei einem Finaleinzug in Ohio hätte Rybakina Aryna Sabalenka verdrängt.

Mutmaßlich vertauschte Nierentests: Prozess um Tod von Maradona unterbrochen

Wegen mutmaßlich vertauschter Nierentests ist in Argentinien der Prozess um den Tod von Fußball-Idol Diego Maradona unterbrochen worden. Innerhalb einer Woche sollten die entsprechenden Beweismittel neu geprüft werden, ordnete am Donnerstag das zuständige Gericht an. Zuvor hatte die Verteidigung erklärt, dass in dem Prozess präsentierte Nierentest-Ergebnisse nicht von dem 2020 gestorbenen Fußballer stammten, sondern von seinem Vater. Dieser hieß auch Diego, er war bereits 2015 gestorben.

Conference League: Freiburg legt in der Qualifikation vor

Der SC Freiburg hat bei seinem nächsten Anlauf auf der internationalen Bühne einen wichtigen Schritt Richtung Conference League gemacht. Der Fußball-Bundesligist setzte sich im Playoff-Hinspiel der Qualifikation mit 3:1 (1:1) beim schottischen Vertreter Motherwell FC durch. Am kommenden Donnerstag (18.45 Uhr) können die Breisgauer vor heimischem Publikum den Einzug in die Ligaphase perfekt machen.

Medien: Bayern ohne Musiala im Supercup

Bayern München wird nach Medienberichten ohne Jamal Musiala um den ersten Titel der neuen Saison spielen. Im Franz-Beckenbauer-Supercup beim Vizemeister Borussia Dortmund am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) werde der 23-Jährige nicht im Kader stehen, das berichten am Donnerstagabend die Münchner tz und die Bild übereinstimmend. Nationalspieler Musiala war zuletzt zweimal innerhalb weniger Tage auf dem Fußballplatz zusammengebrochen, anschließend hatte er eine "neurologische Dysfunktion" öffentlich gemacht.

Textgröße ändern: