Deutsche Tageszeitung - Marquez will beim Comeback nichts überstürzen

Marquez will beim Comeback nichts überstürzen


Marquez will beim Comeback nichts überstürzen
Marquez will beim Comeback nichts überstürzen / Foto: © SID

Der achtmalige Motorrad-Weltmeister Marc Marquez glaubt, dass er mit einem Start beim MotoGP-Rennen am kommenden Wochenende in Jerez seine Karriere "gefährdet" hätte. Das erklärte der Spanier, der nach einem Mittelhandbruch beim Saisonstart im März aussetzt, im Vorfeld seines Heim-Grand-Prix.

Textgröße ändern:

"Ich hatte gehofft, an diesem Wochenende hier weitermachen zu können, aber am Ende war die Entscheidung einstimmig. Das Risiko, den Nutzen der Operation zu gefährden, war zu groß", sagte der 30 Jahre alte Honda-Pilot: "Die Ärzte prognostizierten eine Genesungszeit von sechs bis acht Wochen, also scheint eine Rückkehr in Le Mans in zwei Wochen realistischer."

Er werde "alles tun, um das zu erreichen, aber es ist nicht 100 Prozent sicher. Eine erneute Verletzung an der Stelle, an der ich operiert wurde, hätte den Rest meiner Karriere gefährden können."

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Messi trifft nach Tod des Vaters - Müller verliert Topspiel

Lionel Messi hat sein erstes Tor nach dem Tod seines Vaters erzielt und anschließend mit einer Geste in Richtung Himmel an ihn erinnert. Der argentinische Superstar traf beim 2:2 (2:1) von Inter Miami bei Philadelphia Union in der Major League Soccer (MLS) am Mittwoch zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung. Für Miami war es das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Trotz Matchball: Zverev beim Masters in Cincinnati raus

Matchball vergeben, Geduldspiel verloren: Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Viertelfinale verpasst. Die deutsche Nummer eins unterlag gegen den US-Amerikaner Tommy Paul nach einer von mehreren Regenunterbrechungen geprägten Partie mit 6:4, 6:7 (6:8), 4:6. Der topgesetzte Zverev führte im entscheidenden dritten Satz bereits mit 4:2, verlor anschließend aber vier Spiele nacheinander.

Heim-WM ohne Satou Sabally: "Muss auf meinen Körper hören"

Für Basketballstar Satou Sabally ist der Traum von der Teilnahme an der WM in ihrer Heimatstadt Berlin endgültig geplatzt. "Darauf habe ich jahrelang hingearbeitet und immer alles gegeben", schrieb die WNBA-Spielerin von New York Liberty am Mittwoch bei Instagram. "Ich muss jetzt auf meinen Körper hören, meine Gesundheit an erste Stelle setzen und mich auf mein vollständige Genesung konzentrieren."

Springen: Deutscher Blitzstart in der Soers - aber Vogel patzt

Richard Vogel klopfte seinem Pferd lobend den Hals, die Enttäuschung konnte der Europameister beim Ritt aus dem Hauptstadion allerdings nicht verbergen. Beim Auftaktspringen der Heim-Weltmeisterschaften in Aachen hat sich die deutsche Equipe dank einer geschlossen starken Mannschaftsleistung die zwischenzeitliche Führung gesichert - doch ausgerechnet Topfavorit Vogel patzte.

Textgröße ändern: