Deutsche Tageszeitung - DFB: Wohl keine Konsequenzen für Winkler

DFB: Wohl keine Konsequenzen für Winkler


DFB: Wohl keine Konsequenzen für Winkler
DFB: Wohl keine Konsequenzen für Winkler / Foto: © IMAGO/Beautiful Sports/Jan Käfer/SID

Die despektierlichen Äußerungen über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben für DFB-Vize Hermann Winkler offenbar vorerst keine weiteren Konsequenzen. "Die Konferenz missbilligte die Äußerungen Winklers, die seinem Amt nicht gerecht wurden und im Widerspruch zu den Werten des DFB stehen", teilte der Deutsche Fußball-Bund nach dem Treffen der Regional- und Landesverbandspräsidenten mit.

Textgröße ändern:

"Sie stellte sich damit einhellig hinter die Kritik, die DFB-Präsident Bernd Neuendorf am Montag geäußert hatte", hieß es in dem knappen Statement auf der Website des Verbandes. Es habe eine Aussprache gegeben.

Winkler hatte Selenskyj bei Instagram und Facebook als "ehemaligen ukrainischen Schauspieler" bezeichnet, aufgrund dessen Besuch in Berlin sei durch eine "Allgemeinverfügung" die City weitestgehend abgeriegelt und "die Spree für Touristen teilweise gesperrt". Dazu stellte der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes ein Bild des Sowjetischen Ehrenmals im Stadtteil Treptow.

Dies hatte DFB-Präsident Neuendorf scharf verurteilt. Er habe Winkler Social-Media-Post als "unerträglich und beleidigend empfunden", sagte er. Winkler selbst ruderte am Mittwoch zurück, stattdessen bat er laut DFB "persönlich im Kreis der Verbandspräsidenten" um Entschuldigung. "Mein Post ist unsäglich und nicht zu rechtfertigen, es war ein Fehler und wird sich nicht wiederholen", sagte er.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

Vor Heim-WM: New York weiter ohne Sabally und Fiebich

Zweieinhalb vor der Heim-WM in Berlin lässt die Rückkehr der Basketball-Nationalspielerinnen Satou Sabally und Leonie Fiebich in der WNBA weiter auf sich warten. Ohne die beiden DBB-Hoffnungsträgerinnen unterlag New York Liberty mit 86:93 bei Chicago Sky.

Rodri schwärmt von Flick - emotionale Verabschiedung von City

Der spanische Weltmeister-Kapitän Rodri kann es kaum erwarten, beim FC Barcelona mit seinem neuen Trainer Hansi Flick zusammenzuarbeiten. "Ich habe mit Hansi gesprochen - und natürlich hat er seine Begeisterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass ich hierher komme. Ich freue mich sehr darauf, unter ihm zu trainieren und bin froh, einen Trainer zu haben, von dem ich glaube, dass er meiner Karriere viel geben wird", sagte der Barca-Neuzugang bei seiner Vorstellung.

"Neurologische Dysfunktion": Erneuter Schreckmoment um Musiala

Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen.

Bayerns Generalprobe: Erneuter Schreckmoment um Musiala

Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen. Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde von seinen Kollegen abgeschirmt. Nach kurzer Behandlung verließ der Nationalspieler zusammen mit den Medizinern den Platz in Richtung Kabine. Er wirkte benommen. Bereits am Samstag hatte Musiala gegen RB Leipzig (3:1) einen Schwächeanfall erlitten.

Textgröße ändern: