Deutsche Tageszeitung - Lange Partynacht in Darmstadt - Lieberknecht "komplett leer"

Lange Partynacht in Darmstadt - Lieberknecht "komplett leer"


Lange Partynacht in Darmstadt - Lieberknecht "komplett leer"
Lange Partynacht in Darmstadt - Lieberknecht "komplett leer" / Foto: © SID

Nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat sich Trainer Torsten Lieberknecht von Darmstadt 98 vor allem erleichtert gezeigt. "Ich bin komplett leer", sagte der 49-Jährige nach dem 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Magdeburg bei Sky. Zuvor hatten die Lilien ihre Matchbälle gegen den FC St. Pauli (0:3) und bei Hannover 96 (1:2) vergeben.

Textgröße ändern:

Die größte Herausforderung sei gewesen, "dass die Mannschaft den Glauben behält. Man muss manchmal schauspielern, um seine Mannschaft auf dem Weg zu lassen", sagte Lieberknecht, der vom "verdienten Lohn" für die Südhessen sprach und auch dem früheren Lilien-Coach Dirk Schuster dankte: "Mit ihrem Aufstieg 2015 ist das entstanden."

Für den Zweitliga-Spitzenreiter sei der vierte Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte "wie für andere die Champions League", sagte Präsident Rüdiger Fritsch der ARD. Tobias Kempe bezeichnete die Rückkehr nach sechs Jahren als "Sensation". Und Siegtorschütze Phillip Tietz blickte bereits voraus: "Nächstes Jahr fahren wir nach München, nach Dortmund und versuchen da, alles rauszuhauen."

Zunächst freuten sich die Darmstädter aber auf eine lange Partynacht. Tietz versprach mit einem Augenzwinkern nur Wasser trinken zu wollen, Kapitän Fabian Holland hatte dagegen "ein bisschen Angst" vor der Feier, da er einige seiner Teamkollegen "ein bisschen bremsen" müsse. Seine Spieler dürften "alles machen", sagte Lieberknecht, der sich selbst bei den Feierlichkeiten auch "in der Pflicht" sah.

Zudem blickte er noch auf den Kampf um den zweiten Aufstiegsplatz - mit Sympathien für den 1. FC Heidenheim. Wenn der Hamburger SV aufsteige, "haben sie es verdient. Ich bin mit dem Herz aber auch bei Frank Schmidt und drücke die Daumen, dass er es auch schafft", sagte der Lilien-Trainer: "Dann würden zwei kleine Mannschaften in diesen Kosmos aufsteigen."

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Vor Heim-WM: New York weiter ohne Sabally und Fiebich

Zweieinhalb vor der Heim-WM in Berlin lässt die Rückkehr der Basketball-Nationalspielerinnen Satou Sabally und Leonie Fiebich in der WNBA weiter auf sich warten. Ohne die beiden DBB-Hoffnungsträgerinnen unterlag New York Liberty mit 86:93 bei Chicago Sky.

Rodri schwärmt von Flick - emotionale Verabschiedung von City

Der spanische Weltmeister-Kapitän Rodri kann es kaum erwarten, beim FC Barcelona mit seinem neuen Trainer Hansi Flick zusammenzuarbeiten. "Ich habe mit Hansi gesprochen - und natürlich hat er seine Begeisterung darüber zum Ausdruck gebracht, dass ich hierher komme. Ich freue mich sehr darauf, unter ihm zu trainieren und bin froh, einen Trainer zu haben, von dem ich glaube, dass er meiner Karriere viel geben wird", sagte der Barca-Neuzugang bei seiner Vorstellung.

"Neurologische Dysfunktion": Erneuter Schreckmoment um Musiala

Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen.

Bayerns Generalprobe: Erneuter Schreckmoment um Musiala

Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen. Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde von seinen Kollegen abgeschirmt. Nach kurzer Behandlung verließ der Nationalspieler zusammen mit den Medizinern den Platz in Richtung Kabine. Er wirkte benommen. Bereits am Samstag hatte Musiala gegen RB Leipzig (3:1) einen Schwächeanfall erlitten.

Textgröße ändern: