Deutsche Tageszeitung - Experiment gescheitert - doch Flick hält an Dreierkette fest

Experiment gescheitert - doch Flick hält an Dreierkette fest


Experiment gescheitert - doch Flick hält an Dreierkette fest
Experiment gescheitert - doch Flick hält an Dreierkette fest / Foto: © SID

Hansi Flick will trotz des missglückten Experiments mit Dreierkette und Doppelspitze an seiner neuen Taktik festhalten. "Wir haben einen Plan, was das Ganze betrifft, das werden wir weiterhin durchziehen", sagte der Bundestrainer nach dem 3:3 (1:2) im 1000. Länderspiel gegen die Ukraine.

Textgröße ändern:

Flick hatte seinen System-Test nach einer guten Stunde abgebrochen und auf ein 4-3-3 umgestellt. "Ich glaube nicht, dass wir die Mannschaft überfordern", betonte er jedoch: "Wir brauchen noch ein anderes System. Heute hat das in verschiedenen Situationen nicht geklappt, auch individuell hatten wir ein paar Fehler, die wir nicht machen dürfen."

Allerdings, ergänzte der 58-Jährige, werde er mit seiner Elf an den "Automatismen, die Spiele und Training brauchen, arbeiten - und Dinge, die wir nicht gut gemacht haben, klar ansprechen und trainieren". Er habe "einen Prozess begonnen, da müssen wir diese Fehler in den kommenden Spielen abstellen und kompromissloser verteidigen."

Torhüter Kevin Trapp sagte zu dieser Debatte im ZDF: "Wir sollten uns jetzt nicht über das System beschweren. Wir haben es versucht, wir wollten es ausprobieren, um variabler zu sein. Am Ende werden wir sehen, was uns besser tut. Aber jetzt über das System zu sprechen nach dem Spiel, ist ein bisschen zu viel."

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Matthäus sieht Kane als Hauptanwärter für Ballon d'Or

Geht es nach Lothar Matthäus, gebührt Bayern Münchens Stürmerstar Harry Kane der Ballon d'Or 2026. Für ihn sei Kane der Spieler, der die Trophäe "am meisten verdient hat", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne beim TV-Sender Sky. Die prestigeträchtige Auszeichnung wird am 26. Oktober in London vergeben.

"Hat Spaß gemacht": Williams-Schwestern verlieren bei Comeback

Die Tennis-Ikonen Serena und Venus Williams haben ihr erstes gemeinsames Match seit vier Jahren auf der WTA-Tour verloren. Die US-Schwestern mussten sich bei ihrem mit Spannung erwarteten Doppel-Comeback beim Turnier in Cincinnati ihrer Landsfrau Peyton Stearns und der Ukrainerin Marta Kostjuk mit 2:6, 6:1, 8:10 geschlagen geben.

Zverev beim Masters in Cincinnati im Achtelfinale

Ein nervenstarker Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Cincinnati das Achtelfinale erreicht. Der French-Open-Sieger und Wimbledon-Finalist rang in der dritten Runde den Franzosen Terence Atmane mit 7:6 (7:4), 7:6 (8:6) nieder. Als nächstes trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Amerikaner Tommy Paul oder Adolfo Vallejo aus Paraguay.

Stress mit Olympia-Held Kukuk? "Darf keine Rolle spielen"

Für Bundestrainer Otto Becker darf die angespannte Situation um Olympiasieger Christian Kukuk bei den Weltmeisterschaften in Aachen nichts und niemanden mehr beeinflussen. "Was auch immer passiert oder passiert ist, darf hier keine Rolle spielen", sagte Becker dem SID vor Beginn der Springreit-Wettkämpfe in der Soers: "Hier steht das Team im Vordergrund. Das ist das Wichtigste - man muss Respekt voreinander haben."

Textgröße ändern: