Deutsche Tageszeitung - Alcaraz entthront Djokovic in Wimbledon

Alcaraz entthront Djokovic in Wimbledon


Alcaraz entthront Djokovic in Wimbledon
Alcaraz entthront Djokovic in Wimbledon / Foto: © SID

Carlos Alcaraz hat den herrschenden König von Wimbledon gestürzt. Der 20 Jahre alte Spanier besiegte im Endspiel der 136. All England Championships vor den Augen des spanischen Monarchen Felipe den 16 Jahre älteren Serben Novak Djokovic 1:6, 7:6 (8:6), 6:1, 3:6, 6:4.

Textgröße ändern:

Alcaraz ist der jüngste Wimbledonsieger seit Boris Becker und der erste seit 2003, der nicht Roger Federer, Rafael Nadal, Andy Murray oder Djokovic heißt. Davon abgesehen ist er ab Montag weiter die Nummer eins der Weltrangliste. Alcaraz gewann seinen zweiten Titel bei einem Grand Slam nach den US Open 2022.

In einem hochklassigen Finale stach vor allem das faszinierende fünfte Spiel im dritten Satz heraus: Es dauerte 26 Minuten - Rekord in Wimbledon. Mit dem 32. Punkt gelang Alcaraz ein Break. Nach 4:42 Stunden endete das packende Duell. Djokovic wäre bei einem weiteren Triumph der älteste Wimbledonsieger der Open Era (seit 1968) gewesen.

Djokovic hatte das Turnier zuletzt vier Mal nacheinander und insgesamt sieben Mal gewonnen. Durch seine zweite Niederlage im neunten Endspiel in Wimbledon verpasste er die Bestmarke von Roger Federer (8) bei den Männern sowie die Rekordzahl von 24 Grand-Slam-Titeln, die bislang nur die Australierin Margaret Court hält.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Zehn Tage Ruhe: Varfolomeev belohnt sich für drei WM-Titel

Die Flugtickets sind seit Samstag gebucht - am Sonntagabend setzte bei Darja Varfolomeev nach dem letzten WM-Wettbewerb und dem erhofften goldenen Abschluss dann langsam auch die Urlaubsstimmung ein. "Es geht für zehn Tage nach Griechenland", verriet die 19-Jährige. Das sei "die beste Belohnung" - für abermals beeindruckende Leistungen bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main sowie insgesamt drei Goldmedaillen und eine Bronzemedaille.

Flag-Football: Vollmer sieht gute Chancen auf olympische Zukunft

Der zweimalige Super-Bowl-Champion Sebastian Vollmer (42) blickt optimistisch in die Zukunft von Flag-Football im olympischen Programm. Er bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass die Sportart, die bei den Sommerspielen 2028 in Los Angeles ihr Olympia-Debüt geben wird, auch vier Jahre später in Brisbane dabei ist, als "sehr hoch". "Es kommt natürlich ein bisschen auf die Performance an und wie es aufgenommen wird", sagte Vollmer im SID-Interview im Rahmen der Flag-Football-WM in Düsseldorf.

Mit Schnullergeste zu Gold: Ruppert hat noch viel vor

Frederik Ruppert konnte bei seiner Gala-Vorstellung sogar schon vor dem Ziel jubeln, mit der "Schnuller-Geste" rannte der Top-Favorit die letzten Meter zu EM-Gold über die 3000 m Hindernis. Und grüßte damit seine schwangere Frau. "Ich werde im Januar Papa und das hat mir extrem viel Kraft und Power gegeben dieses Jahr", sagte der Europameister in der ARD.

"Peters Plan": Deutsche Equipe um Jung glänzt auch für Thomsen

Vielseitigkeits-König Michael Jung und seine Silber-Kollegen wussten sofort, wessen Nummer sie nach dem großen Triumph bei der Heim-WM in Aachen als Erstes wählen. Das war "genau dein Plan, Peter", freute sich der frischgebackene Weltmeister, umringt von seinen Teamkameraden strahlte der 44-Jährige nach seiner Glanzleistung mit Partner Chipmunk in die Handykamera.

Textgröße ändern: