Deutsche Tageszeitung - Nach DBB-Niederlage gegen Kanada: Schröder sieht "Schritt nach vorne"

Nach DBB-Niederlage gegen Kanada: Schröder sieht "Schritt nach vorne"


Nach DBB-Niederlage gegen Kanada: Schröder sieht "Schritt nach vorne"
Nach DBB-Niederlage gegen Kanada: Schröder sieht "Schritt nach vorne" / Foto: © SID

Kapitän Dennis Schröder sieht die deutschen Basketballer trotz der ersten Niederlage in der WM-Vorbereitung auf einem guten Weg. "Natürlich ist das letzte Spiel jetzt schwierig gewesen am Ende, die letzten sechs, sieben Minuten. Aber nichtsdestotrotz sind wir einen Schritt nach vorne", sagte der 29-Jährige am Sonntag in Hamburg nach dem 112:113 (101:101, 49:45) nach Verlängerung im Finale des Supercups gegen Kanada.

Textgröße ändern:

Laut Schröder könne die Mannschaft von der Erfahrung gegen die physisch starken Nordamerikaner mit Blick auf die WM in Japan, Indonesien und auf den Philippinen profitieren. "Ich glaube, härter als das gibt es nicht. Die spielen natürlich hart, die haben gute Verteidiger, gute Leute, die mit Energie spielen. Ich glaube, Australien ist natürlich auch ähnlich", sagte er: "Aber ich glaube, das war gut für uns. Wir brauchten das und jetzt müssen wir weiterschauen."

Für die Deutschen war es das bereits zweite Duell mit dem WM-Mitfavoriten, nachdem sie Kanada am vergangenen Mittwoch in Berlin 86:81 besiegt hatten. Diesmal bekamen sie deren NBA-Stars RJ Barrett (31 Punkte) und Shai Gilgeous-Alexander (25) nicht unter Kontrolle, wobei Deutschland zwischenzeitlich zweistellig geführt hatte. "Wir konnten ihre Stars nicht wirklich stoppen", sagte Bundestrainer Gordon Herbert, der sein Team trotzdem lobte und anfügte: "Die Leuten mögen sagen: Ihr habt verloren. Aber ich sage: Wir lernen mehr aus Niederlagen."

Nach dem Supercup bekommen die Nationalspieler zwei Tage frei, ehe es für zwei weitere Testspiele gegen Griechenland und die USA (19./20. August) nach Abu Dhabi geht. Die WM (bis 10. September) beginnt für die Deutschen am 25. August in Okinawa gegen Gastgeber Japan. Weitere Gegner in der schweren Vorrundengruppe sind Australien und Finnland. "Ich bin zufrieden damit, wo wir stehen. Es ist, als müsste man zehn Stufen hochgehen. Wir sind wirklich erst auf Stufe drei oder vier", so Herbert.

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati

Tennis-Star Alexander Zverev hat seine Auftakthürde beim ATP-Masters in Cincinnati mit etwas Mühe gemeistert. Gegen den Briten Cameron Norrie gewann der 29-Jährige in 2:35 Stunden mit 3:6, 6:3 und 6:3. In der 3. Runde trifft der in Abwesenheit der verletzten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz topgesetzte Hamburger auf den Franzosen Térence Atmane.

"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab

Lottie Fry riss wie entfesselt beide Arme in die Luft, dann fiel die neue Königin der Dressur ihrem vierbeinigen Partner um den Hals. Das war "die Prüfung meines Lebens, es hätte nicht besser sein können", strahlte die alles überragende neue und alte Doppelweltmeisterin aus Großbritannien nach ihrem mitreißenden Auftritt auf dem Viereck des berüchtigten Aachener Hauptstadions: "Es war wirklich das beste Gefühl der Welt, so einen Test haben wir noch nie abgeliefert."

Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel

Der nächste verschossene Elfmeter und eine schmerzende Pleite: Fußball-Superstar Lionel Messi hat in der Major League Soccer (MLS) einen bitteren Abend erlebt. Im Topspiel beim Nashville SC verlor er mit Titelverteidiger Inter Miami in der Nacht zum Sonntag mit 1:4 (1:1). In der 23. Minute scheiterte Messi vom Punkt an Torwart Brian Schwake.

Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"

Nach seinem Weltrekord musste Johannes Liebmann erstmal seine Gefühle sortieren. "Was in mir vorgeht, weiß ich selber noch nicht genau. Es ist auf jeden Fall viel", sagte der neue deutsche Schwimmstar nach seinem sensationellen Goldrennen bei der EM in Paris, "ich muss jetzt auch erstmal gucken, dass ich heute Nacht wieder schlafen kann. Morgen geht es ja weiter."

Textgröße ändern: