Deutsche Tageszeitung - Gymnastik-WM: Varfolomeev holt drittes und viertes Gold

Gymnastik-WM: Varfolomeev holt drittes und viertes Gold


Gymnastik-WM: Varfolomeev holt drittes und viertes Gold
Gymnastik-WM: Varfolomeev holt drittes und viertes Gold / Foto: © IMAGO/Harald Bremes/SID

Goldener Viererpack für Darja Varfolomeev: Die 16 Jahre alte Schülerin hat bei den Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik in Valencia auch die Wettbewerbe mit den Keulen und dem Band überlegen gewonnen. Es waren die WM-Titel vier und fünf in ihrer noch jungen Karriere, bereits am Mittwoch hatte Varfolomeev Gold mit dem Reifen und dem Ball geholt.

Textgröße ändern:

Varfolomeev, die 2022 mit den Keulen erstmals Weltmeisterin geworden war, geht somit als große Favoritin in das Mehrkampf-Finale am Samstag. Dort kann der Schützling von Trainerin Julia Raskina dann den totalen Triumph perfekt machen und endgültig ein beeindruckenden Signal ein Jahr vor den Olympischen Sommerspielen in Paris senden.

Ins Keulenfinale hatte es auch Margarita Kolosov aus Potsdam geschafft, die dort auf den achten Platz kam. Wichtiger: Im Gesamtergebnis der Mehrkampf-Qualifikation belegte Kolosov den zehnten Platz, ist damit in der Entscheidung am Samstag dabei und holte damit einen zweiten deutschen Olympia-Quotenplatz für Paris. Varfolomeev hatte schon im vergangenen Jahr einen deutschen Quotenplatz gesichert.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double

Versöhnlicher WM-Abschluss für Isabell Werth: Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin hat die Weltmeisterschaften in Aachen mit der Bronzemedaille in der Kür abgeschlossen. In der letzten Dressurprüfung der Wettkämpfe ritt die erfolgreichste Reiterin der Geschichte unter Flutlicht als allerletzte Starterin mit ihrem Olympiapferd Wendy zu 88,650 Prozent und gewann die 14. WM-Medaille ihrer Karriere. Gold holte sich Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien vor der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour.

Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber

Angefeuert von "Edelfan" Owen Ansah haben die deutschen Sprinter bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silbermedaille über 4x100 m geholt. Auch ohne den frischgebackenen 200-m-Europameister musste sich die DLV-Staffel mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,64 Sekunden im Finale nur Großbritannien (38,45) geschlagen geben. Bronze ging an Belgien (38,70).

Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber

Zurück auf dem Thron: Julian Weber (Mainz) hat zum zweiten Mal nach 2022 EM-Gold im Speerwurf gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich in Birmingham nach einem packenden Wettkampf erst mit seinen im letzten Versuch erzielten 90,40 Metern deutlich vor seinem Teamkollegen Nick Thumm (Stuttgart) durch. Der erst 21-Jährige warf bei seinem EM-Debüt mit 83,76 Metern persönliche Bestleistung. Weber und Thumm sorgten mit ihrem Doppelsieg für die Medaillen 13 und 14 bei den Titelkämpfen für die deutsche Mannschaft.

Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit einem Hattrick im Supercup ihre nationale Vormachtstellung gleich im ersten Pflichtspiel der Saison behauptet. Die Münchnerinnen gewannen die erst seit drei Jahren wieder ausgespielte Trophäe durch ein 3:0 (2:0) im Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Serie, und zum dritten Mal gegen den deutschen Vizemeister.

Textgröße ändern: