Deutsche Tageszeitung - Alcaraz ohne Probleme - Wawrinka weiter auf Connors Spuren

Alcaraz ohne Probleme - Wawrinka weiter auf Connors Spuren


Alcaraz ohne Probleme - Wawrinka weiter auf Connors Spuren
Alcaraz ohne Probleme - Wawrinka weiter auf Connors Spuren / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

Carlos Alcaraz hat auf seinem Weg zur Titelverteidigung bei den US Open in New York die nächste Hürde ohne große Probleme genommen. Der Spanier siegte am Donnerstagabend (Ortszeit) im Arthur Ashe Stadium 6:3, 6:1, 7:6 (7:4) gegen den Südafrikaner Lloyd Harris und zog in Flushing Meadows zum dritten Mal in Folge in die dritte Runde ein.

Textgröße ändern:

Im Kampf um das Achtelfinale trifft der 20 Jahre alte Wimbledon-Sieger nun auf den an Position 26 gesetzten Briten Daniel Evans, ein Duell mit Alexander Zverev oder dem italienischen Jungstar Jannik Sinner könnte im Viertelfinale warten.

"Ich bin mental stark geblieben, es ist sehr gut, in den ersten Runden in drei Sätzen zu gewinnen. Das ist sehr wichtig für mich", sagte Alcaraz, der nach den US Open Platz eins in der Weltrangliste an Novak Djokovic verlieren wird.

Zuvor war der frühere Turniersieger Stan Wawrinka als ältester Profi seit 32 Jahren in die dritte Runde in New York eingezogen. Der 38 Jahre alte Schweizer, der 2016 in New York triumphieren konnte, gewann sein Zweitrundenduell gegen den Argentinier Tomas Etcheverry mit 7:6 (8:6), 6:7 (7:9), 6:3. 6:2. Älter als Wawrinka bei einem Zweitrunden-Erfolg war in Flushing Meadows zuletzt Jimmy Connors (damals 39) im Jahr 1991 gewesen. Wawrinka trifft nun auf Sinner.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double

Versöhnlicher WM-Abschluss für Isabell Werth: Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin hat die Weltmeisterschaften in Aachen mit der Bronzemedaille in der Kür abgeschlossen. In der letzten Dressurprüfung der Wettkämpfe ritt die erfolgreichste Reiterin der Geschichte unter Flutlicht als allerletzte Starterin mit ihrem Olympiapferd Wendy zu 88,650 Prozent und gewann die 14. WM-Medaille ihrer Karriere. Gold holte sich Titelverteidigerin Lottie Fry aus Großbritannien vor der Dänin Cathrine Laudrup-Dufour.

Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber

Angefeuert von "Edelfan" Owen Ansah haben die deutschen Sprinter bei der Leichtathletik-EM in Birmingham die Silbermedaille über 4x100 m geholt. Auch ohne den frischgebackenen 200-m-Europameister musste sich die DLV-Staffel mit Kevin Kranz, Marvin Schulte, Heiko Gussmann und Lucas Ansah-Peprah in 38,64 Sekunden im Finale nur Großbritannien (38,45) geschlagen geben. Bronze ging an Belgien (38,70).

Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber

Zurück auf dem Thron: Julian Weber (Mainz) hat zum zweiten Mal nach 2022 EM-Gold im Speerwurf gewonnen. Der 31-Jährige setzte sich in Birmingham nach einem packenden Wettkampf erst mit seinen im letzten Versuch erzielten 90,40 Metern deutlich vor seinem Teamkollegen Nick Thumm (Stuttgart) durch. Der erst 21-Jährige warf bei seinem EM-Debüt mit 83,76 Metern persönliche Bestleistung. Weber und Thumm sorgten mit ihrem Doppelsieg für die Medaillen 13 und 14 bei den Titelkämpfen für die deutsche Mannschaft.

Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup

Die Fußballerinnen des FC Bayern haben mit einem Hattrick im Supercup ihre nationale Vormachtstellung gleich im ersten Pflichtspiel der Saison behauptet. Die Münchnerinnen gewannen die erst seit drei Jahren wieder ausgespielte Trophäe durch ein 3:0 (2:0) im Prestigeduell gegen den VfL Wolfsburg zum dritten Mal in Serie, und zum dritten Mal gegen den deutschen Vizemeister.

Textgröße ändern: