Deutsche Tageszeitung - Wozniackis Siegeszug endet - Cirstea nach 14 Jahren zurück

Wozniackis Siegeszug endet - Cirstea nach 14 Jahren zurück


Wozniackis Siegeszug endet - Cirstea nach 14 Jahren zurück
Wozniackis Siegeszug endet - Cirstea nach 14 Jahren zurück / Foto: © AFP

Das wundersame Grand-Slam-Comeback der früheren Weltranglistenersten Caroline Wozniacki hat im Achtelfinale der US Open nach einem großen Kampf ein Ende gefunden. Im Duell der Generationen war die 19 Jahre alte große Heim-Hoffnung Coco Gauff einen Tick zu stark für die 14 Jahre ältere Dänin. Nach genau zwei Stunden hatte die Weltranglistensechste mit 6:3, 3:6, 6:1 das bessere Ende für sich und spielt nun um ihren ersten Halbfinal-Einzug in Flushing Meadows.

Textgröße ändern:

"Caroline ist zurück, es ist, als ob sie nie weg gewesen wäre", sagte Gauff voller Hochachtung vor der 33-Jährigen: "Ihr Level war großartig und ich habe als Jugendliche zu ihr aufgeschaut." Gauffs nächste Gegnerin könnte die Titelverteidigerin Iga Swiatek werden.

Auch schon lange auf der Tour ist Sorana Cirstea (33) unterwegs. Die Rumänin erreichte nun mit einem 6:3, 6:3 gegen die Schweizerin Belinda Bencic erstmals seit 2009 bei den French Open wieder ein Viertelfinale bei einem Major. Cirstea bekommt es nun mit Paris-Finalistin Karolina Muchova aus Tschechien zu tun, die 6:3, 5:7, 6:1 gegen die Chinesin Wang Xinyu gewann.

Die am Sonntag im Arthur Ashe Stadium keineswegs enttäuschende Wozniacki scheiterte dagegen beim Versuch, erstmals seit den Australian Open 2018 in ein Major-Viertelfinale einzuziehen. Damals hatte sie ihren einzigen Grand-Slam-Titel gewonnen. Bei ihrem Comeback auf der großen New Yorker Bühne hatte Wozniacki zuvor die frühere Wimbledonsiegerin Petra Kvitova (Tschechien) und die einstige Australian-Open-Finalistin Jennifer Brady (USA) bezwungen.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Schwimm-EM: Liebmann siegt mit Weltrekord auch über 1500 m

Drei Tage nach seinem historischen Coup über 800 m Freistil hat Senkrechtstarter Johannes Liebmann bei der Schwimm-EM in Paris in Weltrekordzeit seinen zweiten Titel gewonnen. Der 19-Jährige aus Magdeburg schlug im Finale über 1500 m nach 14:26,79 Minuten als überlegener Erster an und trat damit in die Fußstapfen seines Trainingskollegen Florian Wellbock, der 2018 in Glasgow gewonnen hatte.

Klopp startet als Bundestrainer: "Es fühlt sich nicht fremd an"

Jürgen Klopp ist hochmotiviert und voller Tatendrang in seine Arbeit als Bundestrainer gestartet. "Wir haben viele Ideen und werden noch viele weitere entwickeln", sagte Klopp im Interview mit DFB.TV an seinem ersten Tag im neuen Job. "Es hat sich echt gut angelassen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir bis jetzt kennengelernt haben, haben uns ganz, ganz toll aufgenommen. Es fühlt sich nicht fremd an, das ist echt schön", ergänzte der ehemalige Meistermacher von Borussia Dortmund und des FC Liverpool.

Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg

Jungstar Jamal Musiala hat beim "Telekom Cup" für einen Schreckmoment gesorgt. Der Nationalspieler brach ohne gegnerische Einwirkung beim Testspiel gegen RB Leipzig kurz vor Schluss zusammen. Sofort eilten die Betreuer auf den Platz, seine Kollegen leisteten erste Hilfe. Nach minutenlanger Behandlung konnte der 23-Jährige wieder aufstehen. Er musste aber ausgewechselt werden und verließ unter dem Applaus der Fans den Platz.

Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren

Rückkehrerin Helen Kevric hat sich bei der Turn-EM in ihrer Paradedisziplin am Stufenbarren erstmals zur Europameisterin gekrönt. Gemeinsam mit Karina Schönmaier, die Silber am Sprung gewann, bescherte sie dem Deutschen Turner-Bund (DTB) nach dem Mehrkampf am Donnerstag die ersten Medaillen bei den Titelkämpfen in Zagreb.

Textgröße ändern: