Deutsche Tageszeitung - Tour-Präsentation: Ungewöhnliche Frankreich-Rundfahrt 2024

Tour-Präsentation: Ungewöhnliche Frankreich-Rundfahrt 2024


Tour-Präsentation: Ungewöhnliche Frankreich-Rundfahrt 2024
Tour-Präsentation: Ungewöhnliche Frankreich-Rundfahrt 2024 / Foto: © SID

Sieben Bergetappen, ein hügeliges Zeitfahren zum Abschluss und Premieren für Start- und Zielort: Die Tour de France wird im Jahr 2024 mit einem außergewöhnlichen Spektakel aufwarten. Das geht aus der Streckenpräsentation von Tour-Chef Christian Prudhomme am Mittwoch in Paris hervor.

Textgröße ändern:

Bei der 111. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt, die unter anderem über die höchste asphaltierte Pass-Straße des Landes, die Cime de la Bonette, führt, werden die Kletterspezialisten um Titelverteidiger Jonas Vingegaard auf ihre Kosten kommen. 27 Pässe sind in den drei Wochen zu überqueren, vier Mal kommt es wie 2023 zur Bergankunft.

Vom 29. Juni bis 21. Juli 2024 führt das wichtigste Radrennen der Welt über insgesamt 3492 km von Florenz bis nach Nizza, wo die Tour erstmals seit 1989 mit einem Einzelzeitfahren endet. Paris ist damit zum ersten Mal in der langen Geschichte nicht das Ziel der Rundfahrt, da dort wenige Tage danach die Olympischen Spiele (ab 26. Juli 2024) beginnen.

Los geht es nach Kopenhagen 2022 und dem spanischen Teil des Baskenlandes 2023 zum dritten Mal in Folge außerhalb Frankreichs. Von Florenz rollt das Feld über Rimini und Bologna nach Turin - wo acht Wochen zuvor bereits der Giro d'Italia beginnt - ehe die Tour auf der spektakulären vierten Etappe über den berühmten Col du Galibier mit dem Ziel in Valloire ihr Stammland erreicht.

Insgesamt sind acht Flachetappen, vier hügelige Teilstücke und sieben Bergetappen zu absolvieren. Zudem kommt es neben dem 34 km langen Abschlusszeitfahren in Nizza auch auf der siebten Etappe über 25 km zum Kampf gegen die Uhr. Ein Mannschaftszeitfahren wird nicht ausgetragen.

Die Tour de France Femmes 2024 findet wegen der Olympischen Spiele anders als im vergangenen Jahr nicht direkt im Anschluss an die Männertour, sondern später im Sommer statt (12. bis 18. August). Die dritte Auflage beginnt erstmalig ebenfalls im Ausland. Die ersten drei Etappen werden mit dem Startort Rotterdam in den Niederlanden ausgetragen, am 13. August stehen gleich zwei Teilstücke - eine kurze Flachetappe sowie ein Einzelzeitfahren - auf dem Programm.

Erst auf der fünften von acht Etappen erreichen die Fahrerinnen nach einem Abstecher nach Belgien französischen Boden. Die Tour endet nach insgesamt 946,3 km schließlich mit einer spektakulären Bergankunft im legendären Skigebiet Alpe d'Huez.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Medien: FC Bayern plant Verkauf von Anteilen

Bayern München winkt offenbar ein warmer Geldregen. Der Rekordmeister plant nach Informationen von Münchner Merkur/tz den Verkauf von fünf Prozent seiner Anteile der AG an das Heiztechnik-Unternehmen Viessmann. 250 Millionen Euro soll der Deal den Bayern demnach einbringen.

Erster Titel in 2026: Swiatek siegt in Toronto

Die frühere Weltranglistenerste Iga Swiatek hat ihren ersten WTA-Titel seit fast einem Jahr gewonnen. Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin aus Polen ließ der Kasachin Elena Rybakina im einseitigen Finale des Hartplatz-Turniers in Toronto beim 6:2, 6:3 kaum eine Chance. Swiatek schob sich damit im Ranking auf Rang fünf vor, die Zweite Rybakina verpasste es, näher an die Belarussin Aryna Sabalenka heranzurücken.

Shelton gewinnt Masters in Montréal

Der US-amerikanische Tennisprofi Ben Shelton hat das Masters-Turnier im kanadischen Montréal gewonnen. Der 23-Jährige setzte sich im Endspiel in nur 87 Minuten mit 6:3, 7:6 (7:4) gegen seinen Landsmann Brandon Nakashima durch und verteidigte ohne abgegebenen Satz seinen Titel. Im Vorjahr hatte er sich beim Turnier in Toronto durchgesetzt und galt damit als Titelverteidiger, da sich die beiden kanadischen Städte bei der Austragung des Masters-Events abwechseln.

Hingsen über Neugebauer: "Fehlt nur noch der Olympiasieg"

9000 Punkte? Olympia-Gold? Zehnkampf-Star Leo Neugebauer (Stuttgart) verzichtete nach seinem EM-Titel auf markige Kampfansagen an die Konkurrenz für die nächsten Jahre. Dass er sich gegen alle Widerstände gewehrt hat, sich im deutschen Duell mit Niklas Kaul trotz aller Probleme am Ende doch knapp durchsetzen konnte, sei "einfach nur eine coole Bestätigung" nach seinem WM-Titel von Tokio, sagte der 26-Jährige. Schließlich habe er sich selbst gezeigt, "dass ich, wenn es drauf ankommt, auch richtig durchbeißen kann, was auch einen guten Zehnkämpfer ausmacht."

Textgröße ändern: