Deutsche Tageszeitung - General Motors ab 2028 Motorenlieferant in der Formel 1

General Motors ab 2028 Motorenlieferant in der Formel 1


General Motors ab 2028 Motorenlieferant in der Formel 1
General Motors ab 2028 Motorenlieferant in der Formel 1 / Foto: © FIRO/SID

General Motors wird ab der Saison 2028 als Motorenlieferant in die Formel 1 einsteigen. Dies teilte der US-amerikanische Automobilhersteller am Dienstag mit. Die Motoren sollen exklusiv dem Team Andretti-Cadillac zur Verfügung gestellt werden, dessen Einstieg in die Motorsport-Königsklasse jedoch weiterhin noch nicht bestätigt ist.

Textgröße ändern:

"Wir sind zuversichtlich, dass wir mit unserer umfassenden Erfahrung in den Bereichen Technik und Rennsport ein erfolgreiches Aggregat für die Serie entwickeln und Andretti-Cadillac als echtes Werksteam positionieren werden", sagte GM-Präsident Mark Reuss: "Wir werden gegen die Allerbesten antreten, auf höchstem Niveau, mit Leidenschaft und Integrität, was dazu beitragen wird, den Sport für Rennfans auf der ganzen Welt aufzuwerten."

Andrettis Bewerbung hatte bereits Anfang des Oktober die Zustimmung des Weltverbands FIA erhalten. Von den Teams gibt es dagegen ablehnende Reaktionen, sie befürchten finanzielle Einbußen - der Neuling müsse schon für deutlich höhere Erlöse sorgen. Dies will ohnehin auch das Formel-1-Management FOM erreichen, welches nun die Verhandlungen führen und eine Entscheidung treffen muss.

"Die Entwicklung und Erprobung der Prototypentechnologie durch GM ist bereits im Gange", hieß es im Statement des Automobilherstellers: "Die Entwicklung eines Formel-1-Aggregats wird das Know-how von GM in Bereichen wie Elektrifizierung, Hybridtechnologie, nachhaltige Kraftstoffe, hocheffiziente Verbrennungsmotoren, fortschrittliche Steuerungen und Softwaresysteme erweitern."

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Heim-WM in Aachen: Dressur-Equipe um Werth holt 13. Titel

Angeführt von Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth sind die deutschen Dressurreiter bei den Heim-Weltmeisterschaften in Aachen mit einem dominanten Ergebnis zum Mannschaftsgold geritten. Die erfolgreichste Dressurreiterin der Geschichte und ihre Erfolgsstute Wendy brachten den Vorsprung als Schlusspaar ins Ziel und machten den 13. Titel für Deutschland mit insgesamt 235,063 Prozent perfekt. Durch den Sieg vor den Mannschaften aus Großbritannien (231,445) und Dänemark (229,426) vereint die deutsche Equipe nun die drei größten Titel des Sportes.

Rekordpreis: Lakers für zwölf Milliarden Dollar verkauft

Die Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA werden offenbar für einen Rekordpreis von zwölf Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro) verkauft. Das berichtete ESPN am Mittwoch. Neue Eigentümer der Franchise sollen Bob Iger, früherer CEO von Disney, und Joshua Kushner sein. Letzterer ist der Bruder von Jared Kushner, der wiederum der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump ist.

Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft

Nach dem Tod seines Vaters hat Fußball-Superstar Lionel Messi emotional Abschied genommen - und ein baldiges Karriereende angedeutet. Er habe "einfach nur Fußball gespielt, und jetzt habe ich große Zweifel, ob ich das noch lange tun werde", schrieb der Argentinier bei Instagram. Sein Vater sei von Anfang an seiner Seite gewesen: "Warum konntest du nicht noch ein kleines bisschen länger durchhalten, damit wir es gemeinsam zu Ende bringen können?"

Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali

Geglückter Auftakt mit Schrecksekunde: Darja Varfolomeev hat bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main in der Qualifikation mit dem Reifen und dem Ball zwei gelungene Übungen gezeigt. Mit dem Reifen kam sie am Mittwoch auf 29,250 Punkte, mit dem Ball gelangen ihr 29,700 Punkte.

Textgröße ändern: