Deutsche Tageszeitung - Neuer sieht sich schon im EM-Finale

Neuer sieht sich schon im EM-Finale


Neuer sieht sich schon im EM-Finale
Neuer sieht sich schon im EM-Finale / Foto: © AFP

Manuel Neuer sieht sich in seinen Träumen schon im EM-Endspiel 2024. "Ich möchte in diesem Stadion hinter mir spielen, weil dort das Finale stattfindet", sagte die langjährige Nummer 1 am Mittwoch bei der Präsentation des EM-Balls "Fußballliebe" in Berlin. Im dortigen Olympiastadion wird am 14. Juli um die europäische Fußballkrone gespielt.

Textgröße ändern:

Wegen seiner langen Verletzungspause hat Neuer seinen Status als Stammtorhüter in der DFB-Auswahl aber an Marc-Andre ter Stegen und sein Kapitänsamt an Ilkay Gündogan verloren. Seit Ende Oktober steht er beim FC Bayern wieder zwischen den Pfosten.

Mit Bundestrainer Julian Nagelsmann hat der 37-Jährige vereinbart, auf den November-Lehrgang der DFB-Auswahl noch zu verzichten. Sollte er im EM-Jahr zurückkommen, könnte es einen Zweikampf um den Stammplatz im Tor mit ter Stegen geben. Die Spielführerbinde behält laut Nagelsmann jedoch auch bei einem Neuer-Comeback in der Nationalelf Gündogan.

"Es war eine schwierige und harte Herausforderung für mich zurückzukommen - und ich bin auf meinem Weg noch nicht am Ende", sagte Neuer in Berlin. Er wolle sich im nächsten Jahr noch fitter präsentieren und im März wieder zum DFB-Team stoßen, ergänzte er. Bei der Heim-EM möchte Neuer dann mit der Nationalmannschaft "positive Emotionen" im ganzen Land wecken "und diese Energie nutzen, um das große Ziel zu erreichen".

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Heim-WM in Aachen: Dressur-Equipe um Werth holt 13. Titel

Angeführt von Rekord-Olympiasiegerin Isabell Werth sind die deutschen Dressurreiter bei den Heim-Weltmeisterschaften in Aachen mit einem dominanten Ergebnis zum Mannschaftsgold geritten. Die erfolgreichste Dressurreiterin der Geschichte und ihre Erfolgsstute Wendy brachten den Vorsprung als Schlusspaar ins Ziel und machten den 13. Titel für Deutschland mit insgesamt 235,063 Prozent perfekt. Durch den Sieg vor den Mannschaften aus Großbritannien (231,445) und Dänemark (229,426) vereint die deutsche Equipe nun die drei größten Titel des Sportes.

Rekordpreis: Lakers für zwölf Milliarden Dollar verkauft

Die Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA werden offenbar für einen Rekordpreis von zwölf Milliarden Dollar (10,4 Milliarden Euro) verkauft. Das berichtete ESPN am Mittwoch. Neue Eigentümer der Franchise sollen Bob Iger, früherer CEO von Disney, und Joshua Kushner sein. Letzterer ist der Bruder von Jared Kushner, der wiederum der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump ist.

Nach Tod des Vaters: Messi zweifelt an seiner Zukunft

Nach dem Tod seines Vaters hat Fußball-Superstar Lionel Messi emotional Abschied genommen - und ein baldiges Karriereende angedeutet. Er habe "einfach nur Fußball gespielt, und jetzt habe ich große Zweifel, ob ich das noch lange tun werde", schrieb der Argentinier bei Instagram. Sein Vater sei von Anfang an seiner Seite gewesen: "Warum konntest du nicht noch ein kleines bisschen länger durchhalten, damit wir es gemeinsam zu Ende bringen können?"

Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali

Geglückter Auftakt mit Schrecksekunde: Darja Varfolomeev hat bei der Heim-WM in der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main in der Qualifikation mit dem Reifen und dem Ball zwei gelungene Übungen gezeigt. Mit dem Reifen kam sie am Mittwoch auf 29,250 Punkte, mit dem Ball gelangen ihr 29,700 Punkte.

Textgröße ändern: