Deutsche Tageszeitung - Herbert für Schröder als Fahnenträger bei Olympia

Herbert für Schröder als Fahnenträger bei Olympia


Herbert für Schröder als Fahnenträger bei Olympia
Herbert für Schröder als Fahnenträger bei Olympia / Foto: © SID

Basketball-Bundestrainer Gordon Herbert befürwortet Weltmeister-Kapitän Dennis Schröder als Fahnenträger des deutschen Teams bei den Olympischen Spielen in Paris. "Er muss! Er ist Weltmeister und MVP der WM – besser wird’s nicht. Darüber hinaus hat er viel für Deutschland und den Basketball im Land getan. Dennis wäre die richtige Wahl", sagte Herbert im Interview mit der Sport Bild.

Textgröße ändern:

Durch den historischen WM-Erfolg im vergangenen September, bei dem Schröder als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet worden war, sind die Deutschen bereits sicher für Olympia qualifiziert. Dort dürfte eine Medaille erneut das Ziel sein, Herbert will auch im kommenden Sommer wieder angreifen: "Wir dürfen nicht damit zufrieden sein, was wir erreicht haben. Das den Spielern klarzumachen, das wird meine größte Aufgabe."

Im Bezug auf den Olympia-Kader werden die Weltmeister einen "Vorteil" haben, wobei Herbert auch anderen Spielern die Tür öffnete: "Aber nehmen Sie zum Beispiel Nick Weiler-Babb. Der war in Asien nicht dabei, weil er verletzt war. Bei ihm muss ich schauen, wie es aussieht. Oder Leon Kratzer, der hätte es verdient gehabt, im WM-Kader zu stehen."

Für die Zeit nach Olympia geht Herbert, der einen Vertrag bis 2025 besitzt, von einem leichten Umbruch im Team aus: "Ich rechne damit, dass einige Spieler nach Olympia ihre Karriere in der Nationalmannschaft beenden. Besonders für diejenigen, die Ende 20 oder Anfang 30 sind, ist es hart, nach einer langen Saison im Sommer für ihr Land zu spielen." Auch könne es sein, dass sich beispielsweise ein Spieler wie NBA-Profi Franz Wagner "mal ein, zwei Jahre rausnimmt, um an seinem Körper zu arbeiten", so Herbert.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

CL-Quali: Wolfsburg gegen Inter, Eintracht gegen PSG

Der VfL Wolfsburg trifft im Kampf um die Champions League auf Inter Mailand um Ex-Nationalspielerin Lina Magull, Eintracht Frankfurt bekommt es mit Paris Saint-Germain zu tun. Die anspruchsvollen Hürden für das Bundesliga-Duo auf dem Weg in die Ligaphase ergab die Auslosung der dritten Qualifikationsrunde am Dienstag in Nyon.

Nächster Rückschlag: Zagadou fehlt Stuttgart wochenlang

Dan-Axel Zagadou von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart droht den Saisonstart zu verpassen. Der französische Innenverteidiger erlitt im letzten Testspiel gegen den FC Everton (3:1) am Samstag eine muskuläre Verletzung an der Oberschenkelrückseite und fällt für die "kommenden Wochen" aus, wie der Champions-League-Teilnehmer mitteilte.

"Keine Playstation": UEFA will zum VAR-Ursprung zurück

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will zum Ursprungsgedanken des Video-Assistenten (VAR) zurückkehren und durch eine Form der Standardisierung die Schiedsrichter in ihren Entscheidungen stärken. Das erklärte UEFA-Schiedsrichterchef Roberto Rosetti im Rahmen der Vorstellung von Clear Line, einer neuen Online-Plattform, die klare Richtlinien für die einheitliche Anwendung der Regeln und den VAR-Einsatz in den europäischen Ligen und Europapokal-Wettbewerben bietet.

Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"

Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino öffentlich den Rücken gestärkt. "Die FIFA würde einen schrecklichen Fehler begehen, wenn sie aus irgendeinem Grund auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino abzulösen", schrieb der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social.

Textgröße ändern: