Deutsche Tageszeitung - Nübel verlängert bei Bayern und bleibt in Stuttgart

Nübel verlängert bei Bayern und bleibt in Stuttgart


Nübel verlängert bei Bayern und bleibt in Stuttgart
Nübel verlängert bei Bayern und bleibt in Stuttgart / Foto: © SID

Torhüter Alexander Nübel hat seinen Vertrag beim Fußball-Rekordmeister Bayern München um vier Jahre bis 2029 verlängert. Der 27-Jährige wird aber zunächst weiter für zwei Jahre beim VfB Stuttgart spielen. Nach seiner Rückkehr soll Nübel beim FC Bayern die Nachfolge von Manuel Neuer antreten - der Vertrag des 38 Jahre alten Münchner Kapitäns läuft 2025 aus.

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"Ich bin sehr glücklich über diese Entscheidung und das Vertrauen, das mir der FC Bayern entgegenbringt, gleichzeitig fühle ich mich in Stuttgart sehr wohl. Ich will mit dem VfB erfolgreich sein und so auch persönlich die nächsten Schritte gehen", sagte Nübel.

Laut Bayerns Sportvorstand Max Eberl habe sich der Keeper "in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt und zählt zu den besten deutschen Torhütern. Beim VfB Stuttgart kann er weiter kontinuierlich Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln." Mit Neuer, Sven Ulreich, Daniel Peretz und Nübel sei der FC Bayern auf der Torhüter-Position "heute und perspektivisch hervorragend aufgestellt".

Nübel war 2020 ablösefrei von Schalke 04 zum FC Bayern gewechselt und sollte als Nachfolger für Rio-Weltmeister Neuer aufgebaut werden. Doch nach einem Jahr in München mit nur vier Pflichtspieleinsätzen entschied sich Nübel für einen Wechsel.

Von 2021 bis 2023 war er an die AS Monaco ausgeliehen. Beim VfB spielt er seit vergangenen Sommer und ist einer der Garanten für den Sprung auf einen Champions-League-Platz. Der Keeper blieb in dieser Saison schon zwölfmal in Pflichtspielen ohne Gegentor.

Nübel habe sich beim VfB, so der Stuttgarter Sportdirektor Fabian Wohlgemuth, "auf Anhieb in die Mannschaft integriert und ist schnell zu einem entscheidenden Faktor in unserem Spiel geworden. Er strahlt eine enorme Ruhe und Sicherheit aus und hat damit einen erheblichen Anteil an unserer bislang so positiv verlaufenden Saison."

(V.Sørensen--DTZ)

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