Deutsche Tageszeitung - Frankfurt feiert emotionalen Comeback-Sieg gegen Augsburg

Frankfurt feiert emotionalen Comeback-Sieg gegen Augsburg


Frankfurt feiert emotionalen Comeback-Sieg gegen Augsburg
Frankfurt feiert emotionalen Comeback-Sieg gegen Augsburg / Foto: © IMAGO/SID

Dank einer enormen Leistungssteigerung hat Eintracht Frankfurt den Angriff des nimmermüden FC Augsburg abgewehrt und den fürs Rennen um Europa so wichtigen sechsten Tabellenplatz gefestigt. Die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller gewann an einem emotionalen Abend, der ganz im Zeichen der verstorbenen Eintracht-Ikone Bernd Hölzenbein stand, 3:1 (0:1) und distanzierte den FCA damit auf sechs Punkte.

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Dies ist besonders wichtig, weil der sechste Platz je nach Ausgang dieser Saison sogar für die Qualifikation zur Champions League genügen könnte. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, doch Frankfurt ist nach Treffern von Fares Chaibi (55.), Hugo Ekitike (61.) und Omar Marmoush (90.+5) klar auf Kurs Europa. Augsburg war früh durch Ruben Vargas (13.) in Führung gegangen. Zur Pause mussten sich die SGE-Profis und Toppmöller Pfiffe der Fans anhören.

Dabei hatte in Frankfurt anfangs noch eine ganz besondere Atmosphäre geherrscht. Vor dem Anpfiff war des unter der Woche verstorbenen Hölzenbein gedacht worden. Zu Ehren des Weltmeisters von 1974 wurde eine Gedenkminute abgehalten, auf dem riesigen Videowürfel im Stadion Bilder aus der Karriere gezeigt. Kapitän Kevin Trapp legte symbolisch ein Trikot mit Hölzenbeins Nummer sieben nieder.

Danach begannen die Frankfurter wild entschlossen, Marmoush (11.) hatte die erste gute Gelegenheit. Sein Schuss, von Felix Uduokhai abgefälscht, flog jedoch knapp am Augsburger Tor vorbei. Dafür lag der Ball urplötzlich auf der Gegenseite im Netz: Kevin Mbabu gewann den Ball im Duell mit Philipp Max, Ermedin Demirovic bediente Vargas, und der ließ Frankfurts Trapp keine Chance.

Der Treffer spielte den Gästen in die Karten. Sie zogen sich etwas zurück, liefen dann aber entschieden an und setzten die Frankfurter unter Druck. Diese Herangehensweise von Coach Jess Thorup zeigte Wirkung, die Eintracht fand nur selten Lücken - erst Marmoush (44.) sorgte mit einem Volleyschuss nochmal für Gefahr.

Nach der Pause zeigten die Frankfurter die von den Fans vehement eingeforderte Reaktion. Aurelio Buta (52.) vergab eine erste gute Chance auf den Ausgleich, wenig später machte es dann Chaibi besser. Einen mit Wucht vorgetragenen Angriff grätschte er entschlossen ins Tor, und als wenig später Ekitike ein famoses Solo zum 2:1 abschloss, kochte die Stimmung fast über.

Thorup versuchte mit Wechseln für einen Bruch im Frankfurter Spiel zu sorgen, doch die Eintracht behielt die Kontrolle. Dina Ebimbe (68.) hätte nach einem Freistoß von Chaibi fast erhöht, Finn Dahmen parierte den Kopfball jedoch. Als Augsburgs Torhüter dann mit nach vorne eilte, um den Ausgleich zu erzwingen, konterte Marmoush kurz vor Ende eiskalt.

(V.Varonivska--DTZ)

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