Deutsche Tageszeitung - Privatinsolvenz beendet: Juristischer Erfolg für Becker

Privatinsolvenz beendet: Juristischer Erfolg für Becker


Privatinsolvenz beendet: Juristischer Erfolg für Becker
Privatinsolvenz beendet: Juristischer Erfolg für Becker / Foto: © SID/Archiv

Juristischer Erfolg für Boris Becker: Die private Insolvenz des 56 Jahre alten Tennis-Idols ist infolge einer Einigung mit den Insolvenzverwaltern beendet. Dies bestätigten Beckers Anwälte am Donnerstag in einer Erklärung, die dem SID vorliegt.

Textgröße ändern:

Demnach habe der High Court die sofortige Restschuldbefreiung von Becker angeordnet, "was zur Folge hat, dass unser Mandant von jeglicher weiteren Haftung aus den Insolvenzschulden befreit ist", heißt es in dem Statement von Rechtsanwalt Christian-Oliver Moser: "Die Bedingungen der Einigung mit den Insolvenzverwaltern sind vertraulich und unser Mandant wird sich zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu diesem Verfahren und anderen Details äußern."

2017 hatte ein Gericht Becker für insolvent erklärt. 2022 war der einstige Tennis-Star zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren wegen der vermeintlichen Verschleierung von Besitztümern und Schulden verurteilt worden. Nach 230 Tagen hinter Gittern kam er im Dezember 2022 frei.

Zuletzt hatte Becker angekündigt, möglichst bald wieder zu seinem Lieblingsturnier Wimbledon reisen zu wollen. Zuletzt fehlte dem dreimaligen Turnierchampion die Einreiseerlaubnis. "Ich arbeite an allen Fronten dafür, nächstes Jahr, 2025, wiederzukommen. Das ist eine Option", sagte Becker dem Telegraph: "Für mich kann das Innenministerium nach Oktober 2024 eine Erlaubnis erteilen. Sie entscheiden, nicht ich."

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

"Medizinische Bedenken": Asllani bleibt bei Hoffenheim

Der Wechsel von Fisnik Asllani zu Fußball-Bundesligist RB Leipzig ist kurz vor der Unterschrift geplatzt. Wie sein Klub TSG Hoffenheim am Freitag bekannt gab, kommt der Transfer aufgrund "medizinischer Bedenken, die Leipzig angemeldet hatte", nicht zustande.

Niewiadoma fährt am Mont Ventoux ins Gelbe Trikot

Die Polin Kasia Niewiadoma hat in der Gluthitze am Mont Ventoux die Königsetappe der Tour de France der Frauen gewonnen und das Gelbe Trikot erobert. Die Gesamtsiegerin von 2024 kam am kahlen Gipfel im Herzen der Provence klar vor ihren Rivalinnen Demi Vollering (+1:16 Minuten) und der zuvor führenden Marlen Reusser (+1:46) ins Ziel und steht vor ihrem zweiten Gesamtsieg. Die Rosenheimerin Antonia Niedermaier überzeugte als Sechste erneut und behält nach sieben von neun Tagen das Weiße Trikot.

Norwegens Fußball-Verband fordert Infantinos Rücktritt

Der norwegische Fußball-Verband NFF fordert den Rücktritt von Gianni Infantino. Nach einer Sitzung der Verbandsführung, bei der insbesondere die Zukunft des umstrittenen FIFA-Chefs erörtert wurde, sagte die NFF-Vorsitzende Lise Klaveness auf einer Pressekonferenz: "Wir werden den FIFA-Präsidenten jetzt zum Rücktritt auffordern."

Verweigerter Dopingtest: NADA will Vierjahressperre für Ansah

Nach einem verweigerten Dopingtest fordert die Nationale Anti Doping Agentur eine vierjährige Sperre für den deutschen 100-m-Rekordhalter Owen Ansah. Diesen Sanktionsvorschlag teilte die NADA am Freitag mit. Wird er akzeptiert, reduziert sich die Dauer automatisch auf drei Jahre.

Textgröße ändern: