Deutsche Tageszeitung - Rebrow: "Der Krieg steht auf dem ersten Platz"

Rebrow: "Der Krieg steht auf dem ersten Platz"


Rebrow: "Der Krieg steht auf dem ersten Platz"
Rebrow: "Der Krieg steht auf dem ersten Platz" / Foto: © SID

Die ukrainische Nationalmannschaft bereitet sich intensiv auf den EM-Härtetest gegen Gastgeber Deutschland vor, doch die Gedanken sind in der Heimat. "Leider ist der Fußball nicht die wichtigste Sache der Welt. Nicht in unserem Land. Wir denken täglich an die Verteidiger des Landes", sagte Nationaltrainer Serhij Rebrow am Sonntag in Herzogenaurach angesichts des russischen Angriffskrieges.

Textgröße ändern:

Seine Mannschaft trifft am Montag (20.45 Uhr/ARD) in Nürnberg auf die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). In solchen Spielen und bei der EM (14. Juni bis 14. Juli) wolle das Team die Menschen in der Heimat "stolz" machen, betonte Rebrow und fügte traurig an: "Früher war der Fußball die Nummer eins, heute steht leider der Krieg auf dem ersten Platz."

Das unterstrich auch Vize-Kapitän Taras Stepanenko. "Das Schlimmste ist, jeden Morgen die Nachrichten zu lesen", berichtete er, "wenn Russland unsere Städte zerstört und unsere Menschen tötet." Da falle die Konzentration auf den Fußball "schwer".

Die Ukraine trifft bei der EM in der Gruppe E auf Rumänien, Belgien und die Slowakei. "Es ist fantastisch, dass wir dabei sind", sagte Rebrow, der den deutschen Behörden vertraut: "Ich denke, dass alles für unsere Sicherheit getan wird."

(V.Korablyov--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Textgröße ändern: