Deutsche Tageszeitung - Hrubesch: Olympia für Hegering nicht in Gefahr

Hrubesch: Olympia für Hegering nicht in Gefahr


Hrubesch: Olympia für Hegering nicht in Gefahr
Hrubesch: Olympia für Hegering nicht in Gefahr / Foto: © IMAGO/Susanne Hübner/SID

Fußball-Bundestrainer Horst Hrubesch ist sehr zuversichtlich, dass die erneut verletzte Abwehrchefin Marina Hegering rechtzeitig für die Olympischen Spiele fit wird. "Ich gehe davon aus, dass es absolut reichen wird. Und ich denke, da war auch der Schreck ein bisschen größer", gab Hrubesch vor dem EM-Qualifikationsspiel in Polen Entwarnung: "Wir haben ein MRT gemacht, und ich denke, dass wir das hinkriegen."

Textgröße ändern:

Für die Partie am Dienstag (18.00 Uhr/ARD) in Gdynia fällt die 34-Jährige vom VfL Wolfsburg aber definitiv aus. Beim 4:1 (1:1) im Hinspiel gegen die Polinnen am Freitag in Rostock war Hegering wegen einer Muskelverletzung in der linken Wade ausgewechselt worden, in der sie im März erst einen Muskelfaserriss erlitten hatte.

Mit einem Sieg im Rückspiel in Polen und der Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen würde die DFB-Auswahl vorzeitig das Ticket für die EM 2025 in der Schweiz vorzeitig lösen. Zudem geht es für die Wackelkandidatinnen darum, die letzte Chance im Casting für den Olympiakader zu nutzen.

"Es ist mein ganz klares Ziel, dass ich es in den Kader schaffen möchte", sagte Stürmerin Laura Freigang von Eintracht Frankfurt: "Ich mache mir in dem Sinne keine Gedanken, weil ich weiß, dass ich jedes Training, jedes Spiel Gas gebe. Und am Ende des Tages muss ich zum Glück auch nicht entscheiden."

Zu den Sommerspielen in Frankreich (25. Juli bis 11. August) darf Hrubesch nach jetzigem Stand nur 18 Spielerinnen mitnehmen. Wer bei der Begegnung in Polen im deutschen Tor stehen wird, ließ Hrubesch am Montag offen. Im Ostseestadion hatte Merle Frohms (VfL Wolfsburg) den Vorzug erhalten, auch Ann-Katrin Berger (Gotham FC) und Stina Johannes (Frankfurt) hoffen auf eine Bewährungschance.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich "uneingeschränkt" hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Textgröße ändern: