Deutsche Tageszeitung - Nagelsmann grübelt: EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt"

Nagelsmann grübelt: EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt"


Nagelsmann grübelt: EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt"
Nagelsmann grübelt: EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt" / Foto: © SID

Die EM-Generalprobe brachte Julian Nagelsmann noch einmal ins Grübeln. Der Bundestrainer erklärte nach dem dürftigen 2:1 (0:1) gegen Griechenland in Mönchengladbach, dass seine EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt" sei. "Wir haben 13 Spieler, die für die Startelf infrage kommen", betonte Nagelsmann. Sie werde am Freitag zum Turnierstart in München gegen Schottland aber "ungefähr so aussehen wie heute".

Textgröße ändern:

Besonders hart ist der Konkurrenzkampf in der offensiven Dreierreihe hinter dem gesetzten Stürmer Kai Havertz. "Wir haben nicht nur drei Spieler für die Positionen da vorne, sondern sechs. Jeder Spieler da vorne weiß, dass er nicht immer eine Garantie hat, von Beginn an zu spielen", sagte Nagelsmann.

Gegen Griechenland brachte der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Leroy Sane mehr Schwung. "Leroy hat es gut gemacht", sagte Nagelsmann.

Keine Sorgen um seinen Platz muss sich Manuel Neuer machen, auch wenn der Torhüter beim Gegentreffer erneut patzte. "Ich nehme keine Selbstzweifel bei ihm wahr. Ich lasse keine Diskussion aufkommen", sagte Nagelsmann und fügte an: "Mir ist bewusst, dass das Thema in den Medien diskutiert wird. Auch wenn ich den Sinn nicht nachvollziehen kann. Jeder Deutsche sollte ein Interesse daran haben, dass jeder Spieler gefestigt und stabil spielt."

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett

Wasserspringer Moritz Wesemann hat sich bei der Schwimm-EM in Paris zum zweiten Mal zum Europameister gekrönt. Vier Tage nach seinem Sieg vom 1-m-Brett triumphierte der 24-Jährige auch im Finale vom 3-m-Brett. Mit 506,80 Punkten ließ der Sportsoldat aus Halle/Saale den Franzosen Jules Boyer (484,60) und den Briten Jordan Houlden (474,90) hinter sich und wiederholte seinen EM-Erfolg von 2023.

Textgröße ändern: