Deutsche Tageszeitung - Fluminense: Silva vor Rekordkulisse vorgestellt

Fluminense: Silva vor Rekordkulisse vorgestellt


Fluminense: Silva vor Rekordkulisse vorgestellt
Fluminense: Silva vor Rekordkulisse vorgestellt / Foto: © IMAGO/Pera Photo Press/SID

Brasiliens früherer Nationalmannschafts-Kapitän Thiago Silva ist bei der Rückkehr zu seinem Jugendverein Fluminense von Zehntausenden Fans im legendären Maracana-Stadion gefeiert worden. "Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie besonders es für mich ist, nach Hause zu kommen", sagte der 39-Jährige in Rio de Janeiro. Rund 50.000 Menschen begrüßten den Abwehrmann, es war die größte Vorstellung eines Fußballers in Brasilien.

Textgröße ändern:

Silva unterschrieb einen Zweijahresvertrag bei Fluminense und ist ab dem 10. Juli einsatzbereit, dann öffnet der brasilianische Markt für internationale Transfers. Bis zu seiner Rückkehr spielte er seit 2020 für den FC Chelsea, mit dem er 2021 die Champions League gewann. Zuvor war er in Europa unter anderem für Paris St. Germain und die AC Mailand aktiv.

Beim aktuellen Titelträger der Copa Libertadores trifft "O Monstro" (das Monster), wie Silva in Brasilien genannt wird, auf frühere Top-Spieler aus Europa wie Marcelo (36) oder Felipe Melo (40). Bevor er seine Karriere bei den europäischen Spitzenklubs startete, hatte Silva von 2006 und 2009 bereits für die Profis von Fluminense gespielt.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett

Wasserspringer Moritz Wesemann hat sich bei der Schwimm-EM in Paris zum zweiten Mal zum Europameister gekrönt. Vier Tage nach seinem Sieg vom 1-m-Brett triumphierte der 24-Jährige auch im Finale vom 3-m-Brett. Mit 506,80 Punkten ließ der Sportsoldat aus Halle/Saale den Franzosen Jules Boyer (484,60) und den Briten Jordan Houlden (474,90) hinter sich und wiederholte seinen EM-Erfolg von 2023.

Textgröße ändern: