Deutsche Tageszeitung - Rettig stärkt Neuer: "Er ist zu Recht die Nummer eins"

Rettig stärkt Neuer: "Er ist zu Recht die Nummer eins"


Rettig stärkt Neuer: "Er ist zu Recht die Nummer eins"
Rettig stärkt Neuer: "Er ist zu Recht die Nummer eins" / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/SID

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat Nationaltorhüter Manuel Neuer fünf Tage vor dem EM-Eröffnungsspiel gegen Schottland den Rücken gestärkt. "Insgesamt ist es mir eine zu negative Stimmung, was Manuel angeht. Er ist in einer Verfassung, dass er zu Recht die Nummer eins ist", sagte Rettig am Sonntag im Sport1-Doppelpass.

Textgröße ändern:

Neuer war nach seinem dicken Patzer bei der Turnier-Generalprobe gegen Griechenland (2:1) in die Kritik geraten, auch in den vergangenen Wochen war das Spiel des Weltmeisters von 2014 fehlerhaft. Bundestrainer Julian Nagelsmann wollte aber keine Diskussion führen, auch die Mitspieler betonten, wie wichtig Neuer für das Team sei. "Er hat von allen, die nah dran sind, den Rückhalt. Er ist in einem top Fitnesszustand", sagte Rettig.

Die Kritik, Nagelsmann habe sich zu früh auf eine Nummer eins für das Turnier festgelegt und damit keinen Konkurrenzkampf mit Marc-Andre ter Stegen zugelassen, kann Rettig nicht nachvollziehen. "Bei zwei Weltklassetorhütern müssen wir nicht mehr Leistung rauskitzeln", sagte Rettig.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino

Nach einer Krisensitzung in Marokko hat die Spitze des Fußball-Weltverbandes Fifa ihrem umstrittenen Präsidenten Gianni Infantino volle Rückendeckung gegeben. "Im Anschluss an ein Treffen in Rabat bekräftigten der Fifa-Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder der Fifa-Geschäftsleitung ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino", hieß es am späten Mittwochabend in einer Erklärung. Zugleich wurden in der den Weltfußball in Atem haltenden Investoren-Affäre "Fehler" eingestanden.

FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino

Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.

Fehlstart der Hartplatzsaison: Zverev scheitert in Montréal

Alexander Zverev hat seine Hartplatzsaison mit einem herben Dämpfer eröffnet. In Spiel eins nach der Finalniederlage von Wimbledon verlor der Weltranglistendritte nach dürftiger Leistung mit 7:6 (7:3), 2:6, 4:6 gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Damit ist das ATP-Masters in Montréal für den 29-Jährigen schon wieder beendet.

Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett

Wasserspringer Moritz Wesemann hat sich bei der Schwimm-EM in Paris zum zweiten Mal zum Europameister gekrönt. Vier Tage nach seinem Sieg vom 1-m-Brett triumphierte der 24-Jährige auch im Finale vom 3-m-Brett. Mit 506,80 Punkten ließ der Sportsoldat aus Halle/Saale den Franzosen Jules Boyer (484,60) und den Briten Jordan Houlden (474,90) hinter sich und wiederholte seinen EM-Erfolg von 2023.

Textgröße ändern: