Deutsche Tageszeitung - "Welch eine Maschine!": DFB-Elf beeindruckt international

"Welch eine Maschine!": DFB-Elf beeindruckt international


"Welch eine Maschine!": DFB-Elf beeindruckt international
"Welch eine Maschine!": DFB-Elf beeindruckt international / Foto: © SID

Der "Raketenstart" (Mirror) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die EURO 2024 beeindruckt auch die internationalen Medien. Nach dem 5:1 gegen Schottland ist schon wieder von einer "Maschine" (Marca) die Rede. Großes Lob bekommen die Jungstars Jamal Musiala und Florian Wirtz. Der britische Daily Mirror schreibt anerkennend: "England hat bei der EM 2004 kein Monopol auf junge Offensivtalente."

Textgröße ändern:

In Italien sieht die Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport ein Deutschland, das "schon beängstigend" ist. In Frankreich schreibt Le Monde von einer "wahre Demonstration der deutschen Mannschaft zum Auftakt ihrer EM". Und Der Standard in Österreich vermutet: "Das Wort Sommermärchen muss sich auf Überstunden gefasst machen." Die Pressestimmen im Überblick:

ENGLAND

The Sun: "SHOWER OF SCOTLAND - die Tartan Army verstummt, als die zügellosen Deutschen einen sensationellen Start in ihre EM hinlegen."

Mirror: "Die ausrutschenden Schotten werden zu zehnt von Deutschland mit fünf Toren gedemütigt. Der EM-Vorhang hebt sich - und der Gastgeber erwischt einen Raketenstart."

Daily Mirror: "Die Gastgeber setzen ein Zeichen. England hat bei der EM 2004 kein Monopol auf junge Offensivtalente, und Schottland ist sich dessen schmerzlich bewusst geworden."

SCHOTTLAND

The Herald: "Eine demütigende Niederlage. Die Männer von Steve Clarke bekamen eine ernüchternde Erinnerung daran, wie brutal der internationale Spitzenfußball ist. Allerdings war vorher schon klar, dass die Chance auf das Weiterkommen von den anderen beiden Gruppenspielen abhängen würde."

The Scotsman: "Schottlands Euro-Blase platzt in München. Diese Nacht der völligen Unbesonnenheit wirft große Fragen auf."

The National: "Deutschland stürmte aus den Startlöchern und feierte den höchsten Auftaktsieg bei einer Europameisterschaft."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Dieses Deutschland ist schon beängstigend: Spektakel und fünf Tore gegen ein nicht existentes Schottland. Eine Demonstration der Stärke. Klar und deutlich."

Corriere dello Sport: "Deutschland entfesselt. Sie schenken Schottland zum Start der EM fünf ein."

La Repubblica: "Die EM 2024 beginnt mit einer Show der Hausherren. Ein Traumauftakt für die Nationalmannschaft von Nagelsmann, die schon nach der ersten Halbzeit mit drei Toren vorne liegt."

SPANIEN

Marca: "Deutschland, welch eine Maschine! Deutschland hat seine Traumkandidatur für die Europameisterschaft vorgestellt. Nicht einmal die übliche Angst der Gastgeber im Eröffnungsspiel konnte diese extrem starke Mannschaft aufhalten."

AS: "In München sind zwei Teufel los. Musiala und der 21-jährige Wirtz waren die Helden des gelungenen Debüts der deutschen Mannschaft bei der Europameisterschaft. Wer dachte, die Gastgeber seien nicht bereit für diese Europameisterschaft, der irrt sich."

FRANKREICH

Le Monde: "Eine wahre Demonstration der deutschen Mannschaft zum Auftakt ihrer EM. Das nennt man einen gelungenen Auftakt! Seriös, präzise und fleißig ließen die Deutschen den Schotten keine Chance."

Le Parisien: "La Mannschaft startet mit einem Paukenschlag in die EM. Auch wenn die Schwäche der dezimierten Schotten das Ausmaß dieses großen Erfolgs relativiert, hat Deutschland einige Zweifel ausgeräumt."

L'Equipe: "Traumauftakt. Es ist natürlich noch zu früh, um beurteilen zu können, ob die Mannschaft das Sommermärchen erlebt, auf das sie seit der WM 2006, dem letzten Heimturnier, so sehr gehofft hat, aber sie hat auf jeden Fall an diesem Freitagabend ein erstes Kapitel geschrieben, das stark daran erinnert."

SCHWEIZ

Blick: "Deutsche ziehen Schotten den Rock aus. Schon zur Halbzeit ist die Messe gelesen."

NZZ: "Der Gastgeber setzt gleich zu Turnierbeginn ein Ausrufezeichen. Doch der Auftritt der Schotten ist an Harmlosigkeit kaum zu überbieten."

ÖSTERREICH

Kurier: "Deutschland ist das gelungen, wonach sich die DFB-Akteure allesamt gesehnt hatten: Eine Initialzündung, die Euphorie im Land wie einst das WM-Sommermärchen 2006 schüren soll."

Standard: "Das Wort Sommermärchen muss sich auf Überstunden gefasst machen. Das 5:1 dürfte die Gastgeber regelrecht zur Euphorie zwingen."

Österreich: "Deutsche Ballermänner feiern erste EURO-Party. Die DFB-Elf ist sensationell gut in die Heim-EM gestartet."

(U.Kabuchyn--DTZ)

Empfohlen

Schwimm-EM: Wesemann gewinnt Gold vom 3-m-Brett

Wasserspringer Moritz Wesemann hat sich bei der Schwimm-EM in Paris zum zweiten Mal zum Europameister gekrönt. Vier Tage nach seinem Sieg vom 1-m-Brett triumphierte der 24-Jährige auch im Finale vom 3-m-Brett. Mit 506,80 Punkten ließ der Sportsoldat aus Halle/Saale den Franzosen Jules Boyer (484,60) und den Briten Jordan Houlden (474,90) hinter sich und wiederholte seinen EM-Erfolg von 2023.

Jaissle neuer Teammanager bei Woltemade-Klub Newcastle

Fußball-Nationalstürmer Nick Woltemade bekommt bei Newcastle United einen deutschen Teammanager. Der Klub aus der englischen Premier League gab am Mittwochabend die lange erwartete Verpflichtung von Matthias Jaissle bekannt. Zur Vertragsdauer machten die Magpies keine Angabe. Der 38-Jährige tritt die Nachfolge von Eddie Howe an.

Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Marokko offenbar das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 versprochen – und verlangt im Gegenzug Unterstützung durch das Land, um das Blatt im Machtkampf an der Spitze des Weltverbandes noch einmal zu wenden und international wieder Rückhalt zu gewinnen. Dies berichtete die Times unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille

Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif hat bei der Schwimm-EM in Paris ihre dritte Silbermedaille gewonnen und den deutschen Wasserspringern das insgesamt sechste Edelmetall beschert. Gemeinsam mit dem Rostocker Ole Rösler sprang die Berlinerin im gemischten Synchronfinale vom Turm im Centre Aquatique Olympique mit 317,76 Punkten auf Platz zwei. Gold schnappten sich Ksenija Bailo und Oleksij Sereda aus der Ukraine (323,16). Bronze ging an die Spanier Jorge Rodriguez Ledesma und Ana Carvajal San Miguel (297,48).

Textgröße ändern: