Deutsche Tageszeitung - Tour de France 2026 startet in Barcelona

Tour de France 2026 startet in Barcelona


Tour de France 2026 startet in Barcelona
Tour de France 2026 startet in Barcelona / Foto: © SID

Die Tour de France bleibt dem Trend der vergangenen Jahre auch 2026 treu und startet erneut im Ausland. Wie der Veranstalter ASO am Dienstag mitteilte, findet der Grand Depart der 113. Ausgabe in zwei Jahren in Barcelona statt. "Barcelona ist eine prestigeträchtige Stadt und eine Stadt des Sports", sagte Tour-Direktor Christian Prudhomme der Nachrichtenagentur AFP.

Textgröße ändern:

Laut Prudhomme sollen zwei Etappen sowie der Start der dritten Etappe in Katalonien stattfinden. Anschließend dürfte der Kurs über die Pyrenäen nach Frankreich führen. Die Einzelheiten der ersten Etappen werden im September bekannt gegeben.

In der mehr als 100-jährigen Geschichte der Frankreich-Rundfahrt wird es der dritte Auftakt in Spanien sein. 1992 fiel der Startschuss in San Sebastian, im Vorjahr war Bilbao Gastgeber des Grand Depart. In Barcelona findet der vierte Tour-Auftakt im Ausland innerhalb von fünf Jahren statt.

Vor Bilbao war Kopenhagen Ausrichter des Grand Depart, die 111. Tour de France startet am 29. Juni erstmals in Italien. Die Auftaktetappe startet in Florenz, Etappenziele beim dreitägigen Italien-Gastspiel sind Rimini, Bologna und Turin.

Wegen der Olympischen Spiele endet die Tour in diesem Jahr nicht in Paris. Die Entscheidung im Kampf um das Gelbe Trikot fällt stattdessen in Nizza. Im kommenden Jahr beginnt die Große Schleife in Lille.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

Times: Infantino bietet WM-Finale für Unterstützung

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat Marokko offenbar das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 versprochen – und verlangt im Gegenzug Unterstützung durch das Land, um das Blatt im Machtkampf an der Spitze des Weltverbandes noch einmal zu wenden und international wieder Rückhalt zu gewinnen. Dies berichtete die Times unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

Schwimm-EM: Pfeif gewinnt ihre dritte Silbermedaille

Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif hat bei der Schwimm-EM in Paris ihre dritte Silbermedaille gewonnen und den deutschen Wasserspringern das insgesamt sechste Edelmetall beschert. Gemeinsam mit dem Rostocker Ole Rösler sprang die Berlinerin im gemischten Synchronfinale vom Turm im Centre Aquatique Olympique mit 317,76 Punkten auf Platz zwei. Gold schnappten sich Ksenija Bailo und Oleksij Sereda aus der Ukraine (323,16). Bronze ging an die Spanier Jorge Rodriguez Ledesma und Ana Carvajal San Miguel (297,48).

Tour de France Femmes: Niedermaier fährt ins Weiße Trikot

Antonia Niedermaier ist auf der fünften Etappe der Tour de France der Frauen ins Weiße Trikot der besten Nachwuchsfahrerin geschlüpft. Die Rosenheimerin vom deutschen Team Canyon/SRAM kam am Mittwoch nach 140 km zwischen Macon und Belleville-en-Beaujolais als Sechste ins Ziel. Den Etappensieg sicherte sich die niederländische Topfavoritin Demi Vollering (FDJ-Suez) vor der Gesamtführenden Schweizerin Marlen Reusser (Movistar) und Antonia Niedermaiers Teamkollegin Kasia Niewiadoma aus Polen.

Tillman: "Hat zwischen dem Trainer und mir nicht gepasst"

US-Nationalspieler Malik Tillman hat nach seiner durchwachsenen ersten Saison bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen kräftig ausgeteilt - vor allem gegen Ex-Coach Kasper Hjulmand. "Ich bin wohl nicht richtig angekommen. In der Mannschaft habe ich mich wohlgefühlt. Aber man kann inzwischen offen sagen, dass es zwischen dem Trainer und mir nicht richtig gepasst hat", sagte Tillman im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau (Donnerstagsausgaben). Der "Spaß" habe ihm "gefehlt", ergänzte Tillman.

Textgröße ändern: