Deutsche Tageszeitung - Düsseldorf um Boll zum 34. Mal deutscher Meister

Düsseldorf um Boll zum 34. Mal deutscher Meister


Düsseldorf um Boll zum 34. Mal deutscher Meister
Düsseldorf um Boll zum 34. Mal deutscher Meister / Foto: © IMAGO/Revierfoto/SID

Rekordchampion Borussia Düsseldorf hat sich zum 34. Mal die deutsche Tischtennis-Krone aufgesetzt. Das Team um Topstar Timo Boll gewann das Play-off-Finale der Bundesliga in Frankfurt gegen Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken mit 3:1 und sicherte sich damit zum bereits vierten Mal in Folge den Mannschaftstitel. Für Rekordgewinner Boll ist es bereits der 14. Mannschafts-Titel mit Düsseldorf.

Textgröße ändern:

"So macht selbst verlieren Spaß. Es war eine starke Mannschaftsleistung. Ich bin nicht so gut in mein Spiel reingekommen. Die anderen Jungs haben es super eingetütet, damit kann ich sehr gut leben", sagte Boll bei Dyn.

Der 43-Jährige verlor sein Einzel gegen Saarbrückens Olympia-Starter Darko Jorgic mit 2:3. Doch Bolls Teamkollegen Anton Källberg (3:0 gegen Cedric Meissner) und Dang Qiu (3:1 gegen Patrick Franziska und 3:2 gegen Jorgic) machten den Triumph der Rheinländer, die noch kein Bundesliga-Finale verloren haben, perfekt. Saarbrückens Topspieler Franziska hatte sich bei der Auftaktniederlage gegen Einzel-Europameister Qiu am Oberschenkel verletzt.

Auch das Pokalfinale im vergangenen Januar hatte Düsseldorf gegen Saarbrücken gewonnen. Die Saarländer hingegen schlugen Düsseldorf in den Champions-League-Endspielen 2023 und 2024.

"Ich bin unglaublich stolz auf die ganze Mannschaft. Daran gewöhnt man sich nicht", sagte Düsseldorfs Trainer Danny Heister bei Dyn.

Auf Boll lag beim Showdown in Frankfurt/Main ein besonderer Fokus. Mit der Ankündigung seines Karriereendes – international ist nach Olympia Schluss, national nach der Saison 2024/25 – sorgte der Tischtennis-Star zuletzt weltweit für Schlagzeilen, das TTBL-Finale war das womöglich letzte seiner Karriere.

(L.Svenson--DTZ)

Empfohlen

Schwimm-EM: Wellbrock auch über fünf Kilometer Europameister

Einen Tag nach seiner triumphalen Rückkehr nach Paris mit EM-Gold über zehn Kilometer hat Florian Wellbrock seinen nächsten Titel gewonnen. Im Freiwasserrennen über die halbe Distanz in der Seine schlug der Vierfach-Weltmeister am Mittwoch nach 55:40,2 Minuten als Erster an. Sein Trainingskollege Oliver Klemet, zum Auftakt über die olympische Distanz Dritter, kam als Zehnter (56:34,0 Minuten) ins Ziel.

Grimaldo-Nachfolger: Bayer verpflichtet Spanier Gutiérrez

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat auf den Abgang von Alejandro Grimaldo reagiert und dessen spanischen Landsmann Miguel Gutiérrez verpflichtet. Wie der Werksklub am Mittwoch bekannt gab, kommt der 25 Jahre alte Linksverteidiger vom italienischen Vizemeister SSC Neapel und unterschrieb einen Vertrag bis 2031. Laut übereinstimmenden Medienberichten liegt die Ablöse bei rund 30 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen.

Wilde Szenen vor der Kabine: Neymar eskaliert nach Pokalsieg

Der brasilianische Fußballstar Neymar hat wiederholt die Beherrschung verloren. Wie Videos in den Sozialen Medien zeigen, lieferte sich der 34-Jährige nach dem Viertelfinal-Einzug im brasilianischen Pokal mit seinem Klub Santos FC am Dienstag beim Club do Remo (1:0) vor der Teamkabine einen verbalen Schlagabtausch mit der gegnerischen Klubführung und verhöhnte diese anschließend, indem er provokant tanzte, die Muskeln spielen ließ und sogar die Zunge rausstreckte.

Wolfsburg will kein "FC Bayern der 2. Liga" sein

Aufsichtsratschef Sebastian Rudolph vom Fußball-Zweitligisten VfL Wolfsburg sieht seinen Klub nicht als "FC Bayern der 2. Liga". Zwar nehme der VfL die Favoritenrolle an, den Bayern-Vergleich wolle er jedoch nicht mittragen. "Der FC Bayern steht für Erfolg, harte Arbeit und höchste Ansprüche. Von den Vergleichen halte ich aber nichts, weil sie für jeden bequem sind, die uns in die Favoritenrolle schieben", sagte Rudolph der Sport Bild.

Textgröße ändern: