Deutsche Tageszeitung - EM-Ordner treten auf Fan ein - Polizei ermittelt

EM-Ordner treten auf Fan ein - Polizei ermittelt


EM-Ordner treten auf Fan ein - Polizei ermittelt
EM-Ordner treten auf Fan ein - Polizei ermittelt / Foto: © SID

Die Frankfurter Polizei hat Ermittlungen wegen eines Videos eingeleitet, auf dem offensichtlich EM-Ordner auf einen Fan einschlagen und eintreten. Ein Sprecher bestätigte dies am Mittwoch dem SID.

Textgröße ändern:

Der Clip, den zuerst die portugiesische Sportzeitung Record veröffentlichte, wurde anscheinend von der Tribüne aus aufgenommen. Zu sehen ist eine Szene während des EM-Achtelfinals zwischen Portugal und Slowenien (3:0 n.E.): Insgesamt sechs Männer in Ordner-Westen fixieren dabei einen Fan am Boden. Ein anderer wird geschlagen, zu Boden gerissen und getreten, auch gegen den Kopf.

Tathergang und Opfer sind laut Polizei-Angaben bislang ebenso unbekannt wie der Gesundheitszustand des Fans. Laut Record wurde das Video aufgenommen, während Cristiano Ronaldo in der Verlängerung einen Foulelfmeter verschoss.

(M.Dylatov--DTZ)

Empfohlen

DFB trauert um früheren Teamarzt Heß

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Nationalmannschaft trauern um ihren langjährigen Teamarzt Heinrich Heß. Der Professor ist im Alter von 94 Jahren nach kurzer Krankheit in Saarbrücken verstorben. Dies teilte der DFB unter Berufung auf die Familie mit.

Zverev mit Zittersieg in München

Es war kühl, Alexander Zverev kam dennoch gehörig ins Schwitzen: Beim ATP-Turnier in München gewann der Titelverteidiger sein Auftaktmatch gegen Miomir Kecmanovic aus Serbien erst nach zähem Ringen 6:3, 3:6, 7:6 (7:2) - es war ein Zittersieg. Der Hamburger kann sich damit vor seinem Achtelfinale gegen den Kanadier Gabriel Diallo aber einigermaßen entspannt und wie vorgesehen am Mittwochabend das Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Real Madrid in der Münchner Arena ansehen.

Bayern-Training mit Gnabry

Der FC Bayern kann im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) aller Voraussicht nach auf Nationalspieler Serge Gnabry setzen. Der 30-Jährige nahm am Dienstag am Abschlusstraining der Münchner für den Kracher in der Königsklasse teil; schon am Montag hatte er auf dem Platz gestanden.

Pionierin Grings: Sexismus nur von "Schwachköpfen"

Für die Pionierin Inka Grings ist die erste Cheftrainerin in der Fußball-Bundesliga der Männer längst überfällig gewesen. "Das ist ganz großartig! Ein Riesenschritt vom Verein Union Berlin, in der Stärke und der Außendarstellung ist das ein richtiger, logischer Schritt, der mich als Frau sehr, sehr freut", sagte die langjährige Nationalspielerin dem SID.

Textgröße ändern: