Deutsche Tageszeitung - FC Bayern: Olise kommt von Crystal Palace

FC Bayern: Olise kommt von Crystal Palace


FC Bayern: Olise kommt von Crystal Palace
FC Bayern: Olise kommt von Crystal Palace / Foto: © SID

Der FC Bayern hat seinen Wunschspieler Michael Olise verpflichtet: Der 22 Jahre alte Franzose vom englischen Premier-League-Klub Crystal Palace kostet den Rekordmeister rund 55 Millionen Euro Ablöse und erhält einen Fünfjahresvertrag bis 2029. Olise absolvierte am Sonntag den Medizincheck.

Textgröße ändern:

"Er ist ein Unterschiedsspieler, der mit seiner Spielweise großes Interesse geweckt hat", sagte Sportvorstand Max Eberl: "Wir wollen neue Impulse in unserer Mannschaft, neue Energie, neue Ideen - dafür stehen Spieler wie Michael Olise."

Der Junioren-Nationalspieler war heiß begehrt, auch zahlreiche Klubs aus der Premier League sollen interessiert gewesen sein. Im Team des ehemaligen Bundesliga-Trainers Oliver Glasner kam der Flügelspieler in der vergangenen Saison in 19 Spielen auf zehn Treffer und sechs Vorlagen. Für die Olympischen Spiele in Paris steht Olise im Aufgebot von Frankreichs U21-Trainer Thierry Henry.

Der geplante Umbruch der Münchner nimmt damit so langsam Konturen an. Olise ist nach dem Stuttgarter Defensiv-Allrounder Hiroki Ito (25) der zweite Zugang. Der Japaner unterschrieb bis 2028 und kostete 23 Millionen.

Zudem verstärken sich die Bayern wohl im zweiten Anlauf mit dem portugiesischen Nationalspieler Joao Palhinha (28). Dem Vernehmen nach einigten sich die Münchner mit dem FC Fulham aus der englischen Premier League auf eine Ablösesumme von umgerechnet 46 Millionen Euro plus fünf Millionen Bonuszahlungen.

Mit dem Spieler selbst hatte schon seit vergangenem Jahr Einigkeit bestanden. Palhinha hatte am 31. August 2023 bereits den Medizincheck absolviert. Weil Fulham aber nicht rechtzeitig Ersatz für die "Holding Six" fand, scheiterte der Wechsel noch.

Zudem sollen Jonathan Tah vom Meister Bayer Leverkusen und Xavi Simons, den RB Leipzig in der vergangenen Saison von Paris St. Germain ausgeliehen hatte, auf der Liste der Bayern stehen. Der 21-Jährige spielt mit den Niederlanden die EM, Tah ist mit der deutschen Elf ausgeschieden.

Allerdings planen Eberl und Sportdirektor Christoph Freund auch einige Verkäufe. Gerüchte gab es bereits um Joshua Kimmich (FC Barcelona), Matthijs de Ligt (Manchester United), Kingsley Coman (Paris St. Germain), Alphonso Davies (Real Madrid) oder Leon Goretzka (Juventus Turin).

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Kompany stärkt Jugendspieler: "Können nichts falsch machen"

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany hat den zahlreichen Jugendspielern des Rekordmeisters nach dem ersten Testspielsieg auf der Asienreise den Rücken gestärkt. "Es ist wichtig, den Jungs zu helfen und sie auch mal zu fordern. Sie können für mich nichts falsch machen. Es ist ein Lernmoment für sie", sagte der Belgier nach dem 2:1 (2:1) beim Jeju SK FC.

Medien: Infantino ruft FIFA-Mitarbeiter zu Krisentreffen

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat offenbar hochrangige Mitarbeiter des Fußball-Weltverbandes zu einer Krisensitzung in die marokkanische Hauptstadt Rabat einberufen. Dies berichteten die Times und Sky UK am Dienstagabend übereinstimmend. Das Treffen im Co-Gastgeberland der WM 2030, in dem sich Infantino derzeit aufhält, soll demnach am Mittwoch stattfinden.

Schwimm-EM: Hentschel und Turmduo verpassen Medaille

Die deutschen Wasserspringer haben am fünften EM-Tag in Paris ihre sechste Medaille verpasst. Lena Hentschel kam zwei Tage nach Bronze im Mixed-Synchron im Einzelfinale vom 3-m-Brett im Centre Aquatique Olympique am Stade de France nicht über den fünften Platz mit 297,65 Punkten hinaus, knapp 15 Zähler fehlten der Berlinerin zum Podest. Die Dresdnerin Jette Müller sprang auf Rang sechs (287,00). Den Titel gewann die italienische 1-m-Europameisterin Chiara Pellacani (358,05) vor der Britin Yasmin Harper (318,70) und der Russin Nadeschda Trifonowa (312,40).

Schwimm-EM: Avila Sanchez und Eikermann verpassen Medaille

Luis Avila Sanchez und Jaden Eikermann haben die sechste Medaille für die deutschen Wasserspringer bei der Schwimm-EM in Paris verpasst. Im Synchronfinale vom Turm kam das Duo aus Berlin und Aachen am Dienstag im Centre Aquatique Olympique am Stade de France auf 392,43 Punkte und Platz fünf. Zu Bronze fehlten den WM-Sechsten knapp 14 Zähler. Der 20-jährige Avila Sanchez hatte am Sonntag mit seiner Vereinskollegin Lena Hentschel im Mixed-Synchronspringen vom 3-m-Brett Bronze gewonnen.

Textgröße ändern: