Deutsche Tageszeitung - Djokovic bringt sich in Stellung - und kritisiert Publikum

Djokovic bringt sich in Stellung - und kritisiert Publikum


Djokovic bringt sich in Stellung - und kritisiert Publikum
Djokovic bringt sich in Stellung - und kritisiert Publikum / Foto: © SID

Novak Djokovic hat das Duell zweier früherer Schützlinge von Boris Becker in Wimbledon für sich entschieden. Der Grand-Slam-Rekordchampion aus Serbien ließ dem hochambitionierten Dänen Holger Rune beim 6:3, 6:4, 6:2-Erfolg keine Chance und zog zum insgesamt 60. Mal bei einem Major ins Viertelfinale ein.

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"Ich bin sehr zufrieden, aber ich glaube, dass er auch nicht auf seinem höchsten Level gespielt hat. Es war eine sehr solide Leistung", sagte Djokovic. Anschließend kritisierte er das Publikum humorvoll, aber mit ernst gemeintem Hintergrund: "All denen, die entschieden haben mich heute nicht zu respektieren, wünsche ich eine guuuute Nacht." Die Aussage des Interviewers, das Publikum habe mit langgezogenen Rufen Rune unterstützen wollen, akzeptierte Djokovic nicht: "Ich bin seit 20 Jahren auf der Tour und weiß, wie es läuft."

24 Grand-Slam-Titel hat der 37-Jährige in seiner einzigartigen Karriere schon gewonnen - und bringt sich bei dem Rasenevent immer mehr in Stellung. Mit seinem achten Titel in Wimbledon würde Djokovic mit Rekordsieger Roger Federer aus der Schweiz gleichziehen.

Djokovics nächster Gegner ist der Australier Alex de Minaur, der auch in London seine starke Saison bestätigt. Der 25-Jährige aus Sydney schaffte mit einem 6:2, 6:4, 4:6, 6:3-Erfolg gegen den 20-jährigen Franzosen Arthur Fils erstmals den Sprung ins Viertelfinale von Wimbledon. Weiter ging es für de Minaur noch nie bei einem Majorevent.

(N.Loginovsky--DTZ)

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