Deutsche Tageszeitung - Nach der Sternstunde: Handballer wollen "den Flow mitnehmen"

Nach der Sternstunde: Handballer wollen "den Flow mitnehmen"


Nach der Sternstunde: Handballer wollen "den Flow mitnehmen"
Nach der Sternstunde: Handballer wollen "den Flow mitnehmen" / Foto: © AFP

Die Gier nach Gold? Für Renars Uscins erstmal zweitrangig. Der Shootingstar der deutschen Handballer richtet den Fokus nach dem verrückten 35:34 im Viertelfinal-Krimi nach Verlängerung gegen Frankreich zunächst voll auf das Olympia-Halbfinale gegen Spanien am Freitag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport). "Es wird genauso ein riesiger Kampf, den wir erstmal überstehen müssen", sagte er.

Textgröße ändern:

Spanien, ergänzte Uscins nach seinen 14 (!) Toren gegen Frankreich, sei "ein sehr abgezocktes Team". Den deutschen 33:31-Erfolg gegen die Iberer aus der Vorrunde wollte im DHB-Team daher keiner überbewerten. Man müsse jetzt nochmal "denselben Kampf zeigen" wie beim epischen Erfolg gegen den Olympiasieger von Tokio. "Sonst spielen wir ganz schnell um die Bronzene", sagte Uscins. Sein Rezept? "Wir wollen den Flow mitnehmen!"

Auch Kapitän Johannes Golla mahnte sein Team, Spanien angesichts des Sieges aus der Vorrunde nicht "auf die leichte Schulter" nehmen solle, versicherte aber, dass dies "nicht passieren werde". Spanien, das über deutlich mehr Erfahrung verfügt als die mit neun Olympia-Grünschnäbeln angetretene deutsche Mannschaft, sei schließlich ein "sehr, sehr unangenehmer Gegner", gegen den man "eine sehr, sehr gute, konzentrierte Leistung" brauche.

Mit Blick auf Spaniens mühsames 29:28 im Viertelfinale nach Verlängerung gegen Ägypten meinte Golla: "Die Spanier sind eine Mannschaft, die in so einem Turnier auch ins Finale kommen kann, ohne einmal ein gutes Spiel zu machen." Der Abwehrchef stellte aber auch klar: "Wir freuen uns auf das Spiel."

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Neymar über Karriereende: "Weiß nicht, was ich tun werde"

Der brasilianische Fußball-Superstar Neymar hat ein mögliches Karriereende nach Ablauf seines Vertrages beim FC Santos offengelassen. "Wenn mein Vertrag ausläuft, werde ich darüber nachdenken, ob ich bei Santos bleibe, wechsle oder meine Karriere beende. Ich weiß wirklich nicht, was ich tun werde", sagte der 34-Jährige bei einer von ihm selbst organisierten Wohltätigkeitsauktion in Sao Paulo: "Wir gehen Schritt für Schritt vor, Spiel für Spiel. Körperlich fühle ich mich gut."

Masters in Montréal: Hanfmann und Altmaier weiter, Struff raus

Yannick Hanfmann und Daniel Altmaier haben beim ATP-Masters in Montréal nach einiger Verzögerung die zweite Runde erreicht. Hanfmann setzte sich 6:1, 4:6, 6:2 gegen den Franzosen Benjamin Bonzi durch, sein Landsmann Altmaier bezwang den Australier Aleksandar Vukic 6:7 (2:7), 7:6 (7:5), 6:4. Wegen anhaltenden Regens in Kanada waren die Matches der deutschen Spieler gegen die jeweiligen Qualifikanten von Sonntag auf Montag (Ortszeit) verlegt worden.

Bester 19-Jähriger? Littler mit Spitze gegen Lamine Yamal

Darts-Weltmeister Luke Littler hat erneut mit extrem selbstbewussten Aussagen auf sich aufmerksam gemacht - und sich selber auch über den spanischen Fußball-Superstar Lamine Yamal gestellt. Im Gespräch mit der englischen Sun antwortete Littler auf die Frage, ob er der dominanteste Sportler der Welt sei: "Im Moment lässt sich das natürlich schwer sagen. Schließlich hat Sinner Wimbledon gewonnen. Aber ja, so wie ich meine Spiele gewinne, meine Leistungen zeige und Titel hole, bin ich wahrscheinlich der Beste, den es gibt."

Toronto: Lys muss aufgeben - auch Korpatsch und Maria raus

Die deutsche Tennisspielerin Eva Lys hat wenige Wochen vor den US Open den nächsten bitteren Dämpfer kassiert. Die Hoffnungsträgerin musste in der ersten Runde des WTA-Turniers beim Stand von 6:2, 6:7 (3:7), 0:2 gegen die Ungarin Panna Udvardy aufgeben. Lys hatte lange klar auf Siegkurs gelegen, doch eine 5:2-Führung im zweiten Satz reichte nicht. Während des Matches warf sie einmal frustriert ihren Schläger auf den Boden.

Textgröße ändern: