Deutsche Tageszeitung - Radprofi Schachmann kehrt zu Soudal Quick-Step zurück

Radprofi Schachmann kehrt zu Soudal Quick-Step zurück


Radprofi Schachmann kehrt zu Soudal Quick-Step zurück
Radprofi Schachmann kehrt zu Soudal Quick-Step zurück / Foto: © SID

Radprofi Maximilian Schachmann hat eine neues, altes Team: Drei Wochen nach der Verkündung seines bevorstehenden Abgangs vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe hat der 30 Jahre alte Berliner einen Zweijahresvertrag bei Soudal Quick-Step unterschrieben, der ab der kommenden Saison gilt. Schachmann war bereits am Anfang seiner Profilaufbahn von 2017 bis 2018 für die belgische Equipe gefahren, wo ihm sein internationaler Durchbruch gelang.

Textgröße ändern:

"Ich freue mich über die Gelegenheit, nach Hause zurückzukehren und wieder für Soudal Quick-Step zu fahren, das Team, bei dem ich meine Karriere begonnen habe", sagte der ehemalige deutsche Straßenmeister - er könne es kaum erwarten, "in die nächste Saison zu starten".

Schachmann hatte nach einer schwierigen Phase seiner Karriere, in der er von Krankheiten mehrere Jahre ausgebremst worden war, zuletzt wieder ansteigende Form gezeigt. Er fährt seit 2019 für den deutschen Radrennstall und gewann unter anderem zweimal die Gesamtwertung von Paris-Nizza.

Das Team Bora-hansgrohe wird zur kommenden Saison runderneuert. Neben Schachmann verlassen auch Etappenjäger Lennard Kämna sowie Kletterspezialist Emanuel Buchmann den ambitionierten Rennstall. Mit Florian Lipowitz hat das Team aber noch ein vielversprechendes deutsches Talent in den eigenen Reihen.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Die Sport-Höhepunkte am Dienstag, 04. August

Zwei Jahre nach seinem Debakel bei den Pariser Sommerspielen kehrt Tokio-Olympiasieger Florian Wellbrock bei der EM in die Seine zurück. Die eigenen Medaillenerwartungen dämpfte der zehnmalige Weltmeister vor dem ersten Rennen über die olympischen zehn Kilometer im Freiwasser (10.00 Uhr) allerdings. Deutsche Chancen gibt es aber auch durch den Paris-Zweiten Oliver Klemet. Weitere Medaillenhoffnungen gibt es im Synchronschwimmen und im Wasserspringen.

Matthäus über Infantino: "Nicht mehr mein Fußball"

Auch Lothar Matthäus hat nur Kopfschütteln für das jüngste Vorgehen von Gianni Infantino übrig - auch wenn er den FIFA-Präsidenten nicht vollends in den Senkel stellen will. "Man darf nicht vergessen, dass Infantino auch einiges richtig gemacht hat in der Vergangenheit, auch wenn es bei ihm immer ums Geld geht, war nicht alles verkehrt in seiner Amtszeit", schrieb Matthäus (65) in seiner Kolumne für skysport.de, fügte aber schnell an: "Aber jetzt hat er es übertrieben. Er ist schlecht beraten worden oder hat sich gar nicht beraten lassen."

Vizeweltmeisterin Pfeif holt erneut EM-Silber vom Turm

Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif hat bei der Schwimm-EM in Paris ihre zweite Medaille im Turmspringen gewonnen. Die 24-Jährige sicherte sich zwei Tage nach Silber im Synchronwettbewerb am Montagabend mit 305,30 Punkten auch im Einzel den zweiten Platz. Ihre Berliner Teamkollegin Elena Wassen kam auf Rang zehn (275,85 Punkte).

Wegen geplatztem Lindström-Transfer: Neapel greift Schalke an

Nach dem kurzfristig geplatzten Wechsel des dänischen Fußball-Nationalspielers Jesper Lindström zu Schalke 04 hat dessen Stammverein SSC Neapel schwere Vorwürfe gegen die Königsblauen erhoben. In einer "Klarstellung" aufgrund "unzutreffender Medienberichte" legte Napoli in einer auf der Vereinswebseite veröffentlichten Stellungnahme seine Sicht der Dinge in Form von zeitgenauen Schilderungen dar - und behält sich darüber hinaus "alle rechtlichen Schritte und Optionen zur Wahrung seiner Interessen vor den zuständigen Gremien vor".

Textgröße ändern: