Deutsche Tageszeitung - DOSB sieht Fortschritte beim Sportfördergesetz

DOSB sieht Fortschritte beim Sportfördergesetz


DOSB sieht Fortschritte beim Sportfördergesetz
DOSB sieht Fortschritte beim Sportfördergesetz / Foto: © IMAGO/AXEL KASTE/SID

Der Deutsche Olympische Sportbund steht dem zweiten Entwurf des geplanten Sportfördergesetzes deutlich wohlwollender gegenüber als der kritisierten Erstfassung. "Wir begrüßen die Entwicklung, sie geht in die richtige Richtung", sagte der DOSB-Vorsitzende Torsten Burmester der Sportschau: "Die Kritikpunkte, die wir im März geäußert haben, sind nun berücksichtigt." Gerade nach dem schwachen deutschen Olympia-Abschneiden war die Sportförderung wieder in den Fokus gerückt.

Textgröße ändern:

Der zweite Referentenentwurf des Bundesministeriums des Innern, der derzeit den 101 DOSB-Mitgliedsverbänden vorliegt, kommt dem Sportbund in zwei zentralen Punkten entgegen. In Sachen Reduzierung des bürokratischen Aufwands seien laut Burmester "wesentliche Fortschritte gemacht worden". Die Vergabe der Mittel sei deutlich flexibler geregelt, zudem könnten die Verbände längerfristig statt nur jährlich planen.

Weiterhin sei nun die Macht der neu zu gründenden Agentur für Leistungssport, welche die Fördermittel verteilen soll, nicht mehr so weitreichend wie noch im ersten Entwurf. Dies sei eine "deutliche Annäherung an unsere Forderungen". Das Vetorecht des vom BMI gestellten Stiftungsratsvorsitzenden sei gestrichen worden, der Stiftungsrat wäre nun an die Entscheidungen des Sportfachbeirats gebunden.

Nicht festgelegt ist im Sportfördergesetz die Mindestsumme, mit welcher der Bund den Spitzensport künftig fördert. Unabhängig vom Sportfördergesetz hat die Bundesregierung im Etatentwurf für 2025 eine Erhöhung der Mittel für die Spitzensportförderung von 283 Millionen auf 331 Millionen Euro vorgesehen.

Den ersten Entwurf des Gesetzes hatte DOSB-Präsident Thomas Weikert noch als "für den gesamten organisierten Sport in Deutschland nicht akzeptabel" bezeichnet.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Nach elf Jahren: Gulacsi verlässt RB Leipzig

Die Wege von Torwart Peter Gulacsi und dem Fußball-Bundesligisten RB Leipzig trennen sich nach elf Jahren. Der 36 Jahre alte Ungar wechselt zum spanischen Erstligisten FC Villarreal, wie beide Klubs am Montag bestätigten. Ersatz steht offenbar bereit: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der norwegische WM-Stammkeeper Örjan Nyland (35), in der Saison 2022/23 bereits bei den Sachsen unter Vertrag, zu RB zurückkehren.

Schwimm-EM: Massenberg/Schauer springen zu Gold

Die Wasserspringer Lou Massenberg und Jonathan Schauer haben bei der Schwimm-EM in Paris für die zweite deutsche Goldmedaille gesorgt. Das Duo aus Halle sicherte sich im Synchronwettbewerb vom 3-m-Brett am Montagabend mit 423,84 Punkten den Titel. Am Samstag hatte sich Moritz Wesemann vom 1-m-Brett bereits zum Europameister gekrönt.

Nach elf Jahren: Gulasci verlässt RB Leipzig

Die Wege von Torwart Peter Gulasci und dem Fußball-Bundesligisten RB Leipzig trennen sich nach elf Jahren. Der 36 Jahre alte Ungar wechselt zum spanischen Erstligisten FC Villarreal, wie beide Klubs am Montag bestätigten. Ersatz steht offenbar bereit: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird der norwegische WM-Stammkeeper Örjan Nyland (35), in der Saison 2022/23 bereits bei den Sachsen unter Vertrag, zu RB zurückkehren.

Tour de France Femmes: Sieg und Gelb für Haugset

Die norwegische Straßenmeisterin Sigrid Haugset hat als Solistin die dritte Etappe der Tour de France Femmes gewonnen und überraschend auch das Gelbe Trikot übernommen. Die 27-Jährige vom Team Uno-X Mobility siegte nach 88 km an der Spitze mit 1:24 Minuten vor der zweimaligen Weltmeisterin Lotte Kopecky (Belgien/Team SD Worx-Protime).

Textgröße ändern: