Deutsche Tageszeitung - Fiebich und Sabally verpassen vorzeitigen WNBA-Finaleinzug

Fiebich und Sabally verpassen vorzeitigen WNBA-Finaleinzug


Fiebich und Sabally verpassen vorzeitigen WNBA-Finaleinzug
Fiebich und Sabally verpassen vorzeitigen WNBA-Finaleinzug / Foto: © SID

Leonie Fiebich und Nyara Sabally haben mit New York Liberty den vorzeitigen Einzug ins Finale der US-Basketball-Profiliga WNBA verpasst. Das Team um die beiden deutschen Nationalspielerinnen musste sich im dritten Spiel der Best-of-five-Serie mit 81:95 (49:52) bei Titelverteidiger Las Vegas Aces geschlagen geben. In der Serie steht es nun 2:1 für New York, drei Siege sind für das Weiterkommen nötig.

Textgröße ändern:

Fiebich kam in 28 Spielminuten auf zehn Punkte. Die 24-Jährige, die erst kürzlich ins All-Rookie-Team gewählt worden war, stand wie schon in den beiden Duellen zuvor gegen Las Vegas in der Startaufstellung. Sabally sorgte für acht Zähler. Beste Werferin der Partie war Aces-Guard Jackie Young mit 24 Punkten.

Der Liberty wurde in einer zuvor ausgeglichenen Begegnung vor allem ein schwaches drittes Viertel zum Verhängnis (nur sechs Punkte), die souveräne Führung spielte Las Vegas dann souverän über die Zeit. Es war der zwölfte Heimsieg in Serie in den Play-offs für die Aces, die nun am Sonntag (22 Uhr) erneut in eigener Halle ausgleichen können. Ein mögliches entscheidendes fünftes Duell würde am Dienstag in New York stattfinden.

Im Vorjahr hatte New York das Finale gegen Las Vegas 1:3 verloren und wartet als einziges Gründungsmitglied der WNBA noch immer auf eine Meisterschaft - trotz vier Endspielteilnahmen. In dieser Saison gewann das Team aus dem Big Apple die Hauptrunde, die Aces belegten den vierten Platz. Im zweiten Halbfinale stehen sich die Minnesota Lynx und Connecticut Sun gegenüber, in der Serie steht es 2:1.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: