Deutsche Tageszeitung - Leipzig nach Juve-Pleite mit Pflichtsieg

Leipzig nach Juve-Pleite mit Pflichtsieg


Leipzig nach Juve-Pleite mit Pflichtsieg
Leipzig nach Juve-Pleite mit Pflichtsieg / Foto: © IMAGO/Schmidt/SID

RB Leipzig hat nach der Enttäuschung in der Champions League einen wichtigen Pflichtsieg in der Bundesliga gelandet. Die ambitionierte Mannschaft von Trainer Marco Rose gewann das schwere Auswärtsspiel beim unbequemen 1. FC Heidenheim verdient mit 1:0 (0:0) und setzte sich mit dem vierten Sieg in der Spitzengruppe fest.

Textgröße ändern:

Lois Openda gelang für die lange Zeit überlegenen Leipziger, die am Mittwoch in der Königsklasse 2:3 gegen Juventus Turin verloren hatten, in der 59. Minute das Tor des Tages. Der Erfolg vor der Länderspielpause sorgt bei RB für Ruhe, nachdem Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zuletzt schon den Druck erhöht hatte. Heidenheim konnte den Schwung vom 2:1 in der Conference League gegen Olimpija Ljubljana nicht mitnehmen und wachte zu spät auf.

Rose brachte nach der unnötigen Pleite gegen Juve drei Neue, vor allem aber setzte er auf eine Trotzreaktion seines Teams. Er habe, sagte der RB-Trainer vor dem Spiel bei DAZN, "die Jungs nicht aufbauen müssen. Wir haben Ambitionen und Ziele. Wir können uns wieder ein gutes Gefühl holen."

Zunächst tat sich der Favorit aber schwer, seinen "Hochgeschwindigkeitsfußball", vor dem FCH-Coach Frank Schmidt gewarnt hatte, umzusetzen. Heidenheim, nach seinem internationalen Auftritt gleich auf sechs Positionen geändert, stand stabil und ließ die Gäste erst einmal nicht zur Entfaltung kommen. Ganz nach Schmidts Motto: "Wir wollen nicht Spalier stehen, sondern uns wehren."

Die Fans sahen zwar überlegene Leipziger, Abschlüsse von Xavi Simons und Co. waren jedoch Mangelware. Nur zweimal wurde es vor der Pause halbwegs gefährlich, als Benjamin Sesko nach einem Solo knapp verzog (33.) und Simons an Kevin Müller scheiterte (42.). Der FCH blieb harmlos.

Nach dem Wechsel blieb RB am Drücker und erzielte vermeintlich sogar den Führungstreffer durch Sesko, den Schiedsrichter Sascha Stegemann nach Videostudium aber zurücknahm (52.). Leipzig blieb unbeeindruckt. Beim Schuss von Openda ins kurze Eck sah FCH-Keeper Kevin Müller jedoch nicht gut aus.

Heidenheim drehte nun auf, es entwickelte sich ein offenes Spiel. Jan Schöppner traf für die Gastgeber die Latte, Openda vergab kurz darauf freistehend. In der Schlussphase drängte der FCH, RB-Keeper Peter Gulacsi rettete einige Male.

(P.Hansen--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: