Deutsche Tageszeitung - WM 2026: Quali-Gruppen werden am 13. Dezember ausgelost

WM 2026: Quali-Gruppen werden am 13. Dezember ausgelost


WM 2026: Quali-Gruppen werden am 13. Dezember ausgelost
WM 2026: Quali-Gruppen werden am 13. Dezember ausgelost / Foto: © SID

Die europäischen Qualifikations-Gruppen für die WM 2026 werden am 13. Dezember in Zürich ausgelost. Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) auf SID-Anfrage am Dienstag mit. Elf Tage vor Heiligabend werden zwölf Gruppen mit vier oder fünf Mannschaften ausgelost. Aufgrund der Situation in der Nations League werden dabei aber einige Platzhalter nötig sein. Die endgültigen Gegner der deutschen Nationalmannschaft stehen daher wohl erst im März fest.

Textgröße ändern:

Wenn die Lose in der Schweiz gezogen werden, sind zwar die Viertelfinalisten der Nationenliga bekannt, nicht aber die Sieger dieser Spiele. Und die vier Gewinner der Viertelfinals müssen definitiv in den Vierergruppen spielen, um weniger Qualispiele und damit freie Termine für das Finalturnier der Nations League im Juni zu haben. Das Viertelfinale in der Nationenliga und die beiden ersten Spieltage der WM-Qualifikation finden im März 2025 zudem parallel statt. Theoretisch könnte sich dann sogar der Verlierer eines Viertelfinals einen Vorteil verschaffen, wenn er dadurch in einer vermeintlich leichteren Gruppe der Qualifikation landet.

Die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann führt nach zwei Spieltagen die Gruppe 3 der Division A an. Ein Einzug ins Viertelfinale wäre auch mit Blick auf die WM-Qualifikation wichtig, da die acht Viertelfinalisten in Lostopf 1 gesetzt werden. In der Quali holen sich die zwölf Gruppensieger direkt das Ticket für das Turnier 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Der UEFA stehen insgesamt 16 Startplätze für die aufgeblähte WM mit 48 Teams zu.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

12.839 Tage nach Becker: Zverev offiziell die Nummer eins

Am frühen Montagmorgen war es dann auch endgültig offiziell: Alexander Zverev ist Weltranglistenerster. Die ATP wies den Hamburger in ihrem Ranking für die Woche ab dem 2. November erstmals als Nummer eins aus. Genau 12.839 Tage nach Boris Beckers letztem Tag an der Weltspitze am 8. September 1991 sitzt damit wieder ein Deutscher auf dem Tennis-Thron.

NFL: Mahomes und Chiefs verspielen Führung kurz vor Schluss

Lange sahen Patrick Mahomes und die Kansas City Chiefs wie die sicheren Sieger aus, dann kassierte der Star-Quarterback mit seinem Team doch noch die zweite Pleite in Folge in der NFL. Der dreimalige Super-Bowl-Sieger führte im letzten Viertel bei den Denver Broncos mit 24:13, aber mit zwei Touchdowns drehten die Gastgeber das Spiel. Mahomes schaffte es mit der Chiefs-Offense noch bis ein Yard vor die Endzone, dann wurde er vier Sekunden vor Schluss gesackt, es blieb beim 24:28.

Messi schießt Miami zum Sieg

Einmal mehr hat Fußball-Superstar Lionel Messi den Unterschied gemacht. Der Argentinier erzielte für Inter Miami beim 2:1 (0:0) beim Tabellennachbarn New England Revolution in der Major League Soccer das Siegtor (83.) und brachte sein Team damit wieder auf Platz zwei der Eastern Conference. Zudem bereitete Messi den zwischenzeitlichen Ausgleich durch eine seltene Kopfballverlängerung vor.

NHL: Draisaitl eilt mit den Oilers von Sieg zu Sieg

Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers bleiben in der Eishockey-Profiliga NHL eine Macht. Das 4:1 bei den New York Rangers war für die Kanadier der siebte Sieg im siebten Auswärtsspiel. Draisaitl trug zwei Vorlagen bei und baute seine persönliche Bilanz auf 28 Scorerpunkte in dieser Saison aus. Ligaweit übertroffen ist der Kölner nur von seinem Mitspieler Connor McDavid (39), der die Oilers im Madison Square Garden nach 50 Sekunden in Führung schoss und das dritte Tor durch Evan Bouchard auflegte. Jener Bouchard steht nun bei 26 Scorern und ist ligaweit die Nummer drei.

Textgröße ändern: