Deutsche Tageszeitung - Vor 2000 Fans: Wück leitet erstes Training als Bundestrainer

Vor 2000 Fans: Wück leitet erstes Training als Bundestrainer


Vor 2000 Fans: Wück leitet erstes Training als Bundestrainer
Vor 2000 Fans: Wück leitet erstes Training als Bundestrainer / Foto: © IMAGO / DeFodi/SID

Gut 2000 Fans, blauer Himmel und Helene Fischer aus den Boxen: Mit dem ersten Training von Christian Wück hat am Montag ein neues Kapitel in der Geschichte der deutschen Frauen-Nationalmannschaft begonnen. Der neue Bundestrainer startete bei strahlendem Sonnenschein in Frankfurt mit seinen Schützlingen die Vorbereitung auf die Länderspiel-Kracher in England (Freitag, 20.30 Uhr/ARD) und gegen Australien in Duisburg (28. Oktober, 18.10 Uhr/ZDF).

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"Das war schon etwas Besonderes, ein toller Auftakt hier am Brentanobad vor den vielen Fans. Das wollen wir auch in Zukunft beibehalten", sagte DFB-Sportdirektorin Nia Künzer während der Liveübertragung bei Youtube. Wück versammelte die Spielerinnen zunächst für eine kurze Ansprache im Mittelkreis, dann arbeitete das Team mit dem Ball - zu den Klängen von "Regenbogenfarben" von Helene Fischer, "Lambada" und "Samba de Janeiro".

Der 51 Jahre alte Wück war bereits vor sieben Monaten zum neuen Chefcoach berufen worden, nun trat er auch auf dem Rasen die Nachfolge von Horst Hrubesch an. Am Montagnachmittag stand dabei auch Regeneration im Vordergrund. "Heute wird es im Rahmen bleiben, wir werden England nichts Weltbewegendes preisgeben. Wir haben ja noch mehrere Tage Zeit", sagte Künzer.

Auf Wück wartet viel Arbeit: Der bisherige U-Nationalcoach im Männerbereich muss einen Umbruch moderieren und gleichzeitig eine schlagkräftige Truppe für die EM im Sommer 2025 in der Schweiz zusammenstellen.

Nach den Rücktritten von Alexandra Popp, Marina Hegering und Merle Frohms (alle VfL Wolfsburg) formulierte Wück zunächst kein konkretes Ziel für das anstehende Turnier. "Natürlich könnte ich sagen: Wir wollen Europameister werden. Das Ziel ist aber, dass wir es im kommenden Dreivierteljahr als Trainerteam schaffen, dass die Spielerinnen davon überzeugt sind", sagte er im NDR-Gespräch und fügte an: "Und wenn alle zu 100 Prozent daran glauben, dass wir es schaffen können, dann sind wir auf einem guten Weg."

(W.Budayev--DTZ)

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