Deutsche Tageszeitung - Leno plant Karriereende in England

Leno plant Karriereende in England


Leno plant Karriereende in England
Leno plant Karriereende in England / Foto: © SID

Torhüter Bernd Leno kann sich ein Karriereende in England vorstellen. "Ich kann den Fulham-Fans beruhigt sagen, dass ich nicht den Plan habe, noch mal nach Deutschland zu gehen. Ich liebe London und sage immer, wie geil die Premier League ist", sagte der Stammkeeper des FC Fulham im Sky-Podcast "Klick & Rush".

Textgröße ändern:

Der 32 Jahre alte Leno spielt seit 2018 auf der Insel, zunächst vier Jahre im Trikot des FC Arsenal. "Ich schaue auch fast nur noch Premier League, ab und zu noch die Bundesliga-Highlights. Ich spiele in der besten Liga. Gegen die Mannschaften, gegen die ich in der Premier League spiele, gegen die würde ich vorne und hinten nicht in der Bundesliga spielen", sagte der neunmalige Nationalspieler.

Vor seinem Wechsel zu Arsenal hatte Leno sieben Jahre lang in der Bundesliga für Bayer Leverkusen gespielt. "Deutschland ist meine Heimat und ich werde auch nach der Karriere nach Deutschland zurückkehren - aber ich habe noch ein paar Jahre Vertrag und fühle mich wie 22", sagte Leno, der noch bis 2027 an Fulham gebunden ist.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

EM: Wasserspringer verpassen Medaille zum Auftakt

Die deutschen Wasserspringer haben bei der Schwimm-EM die erste deutsche Medaille verpasst. Lena Hentschel, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Jaden Eikermann kamen zum Auftakt der Wettbewerbe in Paris am Freitag im Mixed-Team-Event mit 319,20 Punkten nur auf Platz sieben. Gold ging an Italien (410,60 Punkte) vor den Neutralen Athleten aus Russland (385,80) und der Ukraine (368,20).

"Der falsche Mann": Premier Burnham kritisiert Infantino

Nach der heftigen Empörung aus den Organen des Fußballs hat das Vorgehen von FIFA-Präsident Gianni Infantino auch in der Politik zu Kritik geführt. Der 56-Jährige sei "der falsche Mann", um den Weltverband zu leiten, sagte Großbritanniens Premierminister Andy Burnham am Freitag. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, sei ein "ungeheuerlicher Vorschlag".

Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung

Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."

"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM

Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.

Textgröße ändern: