Deutsche Tageszeitung - Kramers Zukunft weiter offen: "Im Reinen mit mir"

Kramers Zukunft weiter offen: "Im Reinen mit mir"


Kramers Zukunft weiter offen: "Im Reinen mit mir"
Kramers Zukunft weiter offen: "Im Reinen mit mir" / Foto: © IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz/SID

Ex-Weltmeister Christoph Kramer entscheidet ohne Druck über eine Zukunft als Profi-Fußballer. "Ich lasse es auf mich zukommen. Ich bin in der sehr, sehr, sehr komfortablen Situation in meinem Leben, dass ich nur noch das mache, was mir wirklich Spaß macht", sagte der 33-Jährige dem Sport-Informations-Dienst (SID) im Trainingslager der deutschen Kleinfeld-Nationalmannschaft in Hennef. Wenn er etwas finde, auf das er zu 100 Prozent "Lust" habe, "dann bin ich bei allem dabei und wenn nicht, dann nicht. Ich bin mega im Reinen mit mir."

Textgröße ändern:

Kramer hatte im August seinen sofortigen Abschied von Borussia Mönchengladbach bekannt gegeben. Der ursprünglich am Saisonende auslaufende Vertrag wurde aufgelöst, Kramer ist seitdem vereinslos und arbeitet unter anderem als TV-Experte. Zuletzt wurde er in den Kader der Kleinfeld-Nationalmannschaft berufen, mit der er sich auf das WM-Turnier vom 28. November bis zum 7. Dezember im Oman vorbereitet.

Beendet sei seine Karriere in jedem Fall nicht. "Vor einer WM die Karriere zu beenden, macht wenig Sinn", sagte Kramer, der mit dem größtmöglichen Ziel zum WM-Turnier auf die Arabische Halbinsel reist: "Wenn ich irgendwo teilnehme, dann möchte ich schon gewinnen", sagte der ehemalige Nationalspieler. Das Team sei "ambitioniert. Wir sind auf jeden Fall eine der Top-Nationen. Und deswegen ist das klare Ziel auch, das Ding zu gewinnen."

Im vergangenen Jahr war die deutsche Auswahl im eigenen Land im Viertelfinale ausgeschieden, 2018 gewann sie den Titel. Im Kleinfeldfußball, auch "Socca" genannt, ist das Spielfeld etwa halb so groß wie beim geläufigen Fußball. Die Mannschaften auf dem Platz bestehen aus fünf Feldspielern und einem Torwart.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Zverev und die gute Fitness: "War der zweitbeste Spieler"

Nach dem Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste hat Alexander Zverev seine exzellente Fitness als ausschlaggebenden Punkt für das beste Jahr seiner Karriere unterstrichen. "Ich wäre ein Idiot, hier zu sitzen und zu sagen, ich wäre so gut wie Jannik Sinner gewesen. Das war ich nicht. Ich war der zweitbeste Spieler, weil Carlos Alcaraz verletzt war und nicht spielen konnte", sagte Zverev nach seinem Achtelfinalsieg beim ATP-Turnier in Wien. Aber: "Fitness ist ein großer Teil des Sports."

NFL: Packers siegen nach Watson-Schreckmoment gegen Carolina

Die Green Bay Packers haben in der NFL trotz Schrecksekunde einen Heimsieg gefeiert. Das Team um Quarterback Jordan Love setzte sich im Lambeau Field mit 27:19 gegen die Carolina Panthers durch. Für Aufsehen sorgte Wide Receiver Christian Watson, der wegen einer vermuteten Brustverletzung zwischenzeitlich mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde, später aber auf das Spielfeld zurückkehrte.

NHL: Ottawas Comeback mit drei Stützle-Assists ohne Krönung

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat mit den Ottawa Senators ein beeindruckendes Comeback in der NHL hingelegt, die Krönung jedoch verpasst. Die Kanadier lagen gegen die Los Angeles Kings bereits mit 1:5 zurück, erzwangen durch vier Tore im Schlussdrittel die Verlängerung und unterlagen letztlich mit 5:6.

Becker gratuliert: Zverev feiert Sprung auf die Eins

Alexander Zverevs "Vorgänger" Boris Becker schickte seine Glückwünsche an die neue Nummer eins der Tenniswelt per Social Media. "Gratulation, Sascha", schrieb die deutsche Ikone bei X, nachdem der Hamburger den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste perfekt gemacht hatte. Erstmals seit Becker 1991 steht wieder ein Deutscher ganz oben.

Textgröße ändern: