Deutsche Tageszeitung - Tor und Vorlage: Stützle auch gegen Grubauer stark

Tor und Vorlage: Stützle auch gegen Grubauer stark


Tor und Vorlage: Stützle auch gegen Grubauer stark
Tor und Vorlage: Stützle auch gegen Grubauer stark / Foto: © SID

Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle hat in der NHL erneut seine herausragende Form unter Beweis gestellt. Der 22 Jahre alte Stürmer sorgte beim 3:0 seiner Ottawa Senators im deutschen Duell mit Torhüter Philipp Grubauer und dem Seattle Kraken für den Endstand, das 2:0 bereitete er vor. Nach elf Saisonspielen kommt Stützle auf insgesamt sechs Treffer und zehn Assists.

Textgröße ändern:

"Ehrlich gesagt haben sich meine Beine heute sehr schwer angefühlt, vor allem im Eins-gegen-Eins. Das sind die Abende, an denen wir es einfach halten müssen", sagte Stützle, der bisher nur in zwei Spielen ohne Scorerpunkt blieb.

Für Grubauer war es der erste Einsatz seit dem 22. Oktober, bei den vergangenen vier Partien blieb dem Rosenheimer nur die Ersatzrolle. Gegen die Senators parierte der 32-Jährige 20 Schüsse, kurz vor Stützles Tor knapp zwei Minuten vor Schluss wurde er für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen.

Im zweiten deutschen Duell siegte Moritz Seider mit den Detroit Red Wings 2:1 gegen John-Jason Peterkas Buffalo Sabres. Eine Torbeteiligung gelang Verteidiger Seider, der mit 23:27 Minuten Eiszeit am längsten für sein Team auf dem Eis stand, wie auch Angreifer Peterka nicht.

Anders Nico Sturm. Der Nationalspieler traf im Spiel seiner San Jose Sharks gegen die Vancouver Canucks mit seinem zweiten Saisontor zur Führung, für den vierten Sieg nacheinander reichte es beim 2:3 aber nicht. Auch Lukas Reichel trug sich in die Scorerliste ein. Der Stürmer legte den zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich der Chicago Blackhawks im Auswärtsspiel gegen die Los Angeles Kings auf, an dessen Ende die Gäste mit 4:3 nach Penaltyschießen die Oberhand behielten.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

EM: Wasserspringer verpassen Medaille zum Auftakt

Die deutschen Wasserspringer haben bei der Schwimm-EM die erste deutsche Medaille verpasst. Lena Hentschel, Moritz Wesemann, Pauline Pfeif und Jaden Eikermann kamen zum Auftakt der Wettbewerbe in Paris am Freitag im Mixed-Team-Event mit 319,20 Punkten nur auf Platz sieben. Gold ging an Italien (410,60 Punkte) vor den Neutralen Athleten aus Russland (385,80) und der Ukraine (368,20).

"Der falsche Mann": Premier Burnham kritisiert Infantino

Nach der heftigen Empörung aus den Organen des Fußballs hat das Vorgehen von FIFA-Präsident Gianni Infantino auch in der Politik zu Kritik geführt. Der 56-Jährige sei "der falsche Mann", um den Weltverband zu leiten, sagte Großbritanniens Premierminister Andy Burnham am Freitag. Infantinos Plan, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, sei ein "ungeheuerlicher Vorschlag".

Musiala-Gerüchte: Galatasaray bezieht Stellung

Der türkische Fußball-Rekordmeister Galatasaray hat die anhaltenden Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung von Nationalspieler Jamal Musiala entschieden zurückgewiesen. "Die Behauptungen, der Profifußballer Jamal Musiala würde zu Galatasaray wechseln, sind unwahr", hieß es in einer Stellungnahme des Klubs aus Istanbul am Freitag: "Dass diese nachweislich unwahren Behauptungen hartnäckig aufrechterhalten werden, ist ein Versuch, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Transferbemühungen unseres Vereins zu diskreditieren."

"Mihambo-Schreck" Assani darf zur EM

Weitspringerin Mikaelle Assani hat nach ihrem Überraschungssieg bei den deutschen Meisterschaften vor Tokio-Olympiasiegerin Malaika Mihambo noch das Ticket für die EM in Birmingham (10. bis 16. August) erhalten. Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband am Freitag bekannt gab, bescherte die Auswertung der internationalen Meldungen dem DLV zusätzliche Startplätze für die Titelkämpfe in Großbritannien. Das deutsche Team für Birmingham zählt damit 116 Athletinnen und Athleten.

Textgröße ändern: