Deutsche Tageszeitung - Trotz 42 Wagner-Punkten: Deutsche NBA-Stars verlieren

Trotz 42 Wagner-Punkten: Deutsche NBA-Stars verlieren


Trotz 42 Wagner-Punkten: Deutsche NBA-Stars verlieren
Trotz 42 Wagner-Punkten: Deutsche NBA-Stars verlieren / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Nächste Pleite für die Orlando Magic mit den Wagner-Brüdern, nichts zu holen auch für Daniel Theis und seine New Orleans Pelicans: Die deutschen Basketball-Weltmeister haben in der NBA einen enttäuschenden Abend erlebt. Orlando kassierte beim 111:118 bei den Indiana Pacers bereits die fünfte Niederlage nacheinander - da halfen auch die insgesamt 42 Punkte der Wagner-Brüder nichts.

Textgröße ändern:

Franz Wagner steuerte 28 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists bei. Doch das reichte ebenso wenig zum ersehnten Erfolg wie die 14 Zähler von Bruder Moritz und die fünf von Rookie Tristan da Silva, der erneut starten durfte. Die Ausbeute der Magic bleibt mager: Von den bisherigen neun Spielen haben sie sechs verloren.

Exakt die gleiche Bilanz weisen die Pelicans mit Center Theis auf. Bei der 122:131-Heimniederlage gegen die Cleveland Cavaliers - das mit neun Siegen einzig noch ungeschlagene NBA-Team - hielt New Orleans die Partie zwar bis zur Halbzeit ausgeglichen, doch die Cavs zogen im dritten Viertel davon. Theis blieb in seinen sechs Minuten auf dem Feld ohne Punkte, es war die dritte Pleite für die Pelicans in Serie.

Auch für die New York Knicks setzte es in der Nacht zu Donnerstag eine Niederlage. Der deutsche Rookie Ariel Hukporti, der Anfang der Woche mit einem neuen Vertrag ausgestattet worden war, kam beim 116:121 bei den Atlanta Hawks nicht zum Einsatz. Für die Knicks war es die vierte Niederlage im siebten Spiel.

Ebenfalls nicht zum Einsatz kamen die weiterhin verletzen Maxi Kleber und Isaiah Hartenstein. Klebers Dallas Mavericks besiegten auch dank der 27 Punkte von Luka Doncic die Chicago Bulls mit 119:99, die Oklahoma City Thunder von Hartenstein verloren beim 122:124 bei den Denver Nuggets nach sieben Siegen ihr erstes Saisonspiel.

Im Topspiel des Abends feierten die Golden State Warriors mit Stephen Curry (27 Punkte) einen 118:112-Erfolg beim amtierenden Champion Boston Celtics. Auch die 32 Punkte von Celtics-Star Jayson Tatum fielen am Ende nicht ins Gewicht. Die Warriors liegen etwas überraschend bei 7:1-Siegen, Boston bei 7:2.

Die James-Familie kassierte beim 114:131 der Los Angeles Lakers bei den Memphis Grizzlies ihre vierte Niederlage im achten Spiel - dies konnte auch LeBron James mit seinen 39 Punkten nicht verhindern. Sohn Bronny kam in immerhin fünf Einsatzminuten auf zwei Zähler.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund darf vor dem Klassiker bei Bayern München auf ein Comeback von Konstantinos Karetsas hoffen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler absolvierte am Donnerstag nach seiner Bänderverletzung im Fuß erstmals wieder Teile des Mannschaftstrainings. Ob er für das Topspiel beim deutschen Rekordmeister am Samstag (18.30 Uhr/Sky) zur Verfügung steht, soll sich am Freitag entscheiden.

Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst

Bei Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach lichtet sich das Lazarett mehr und mehr: Nicolas Kühn, Isac Lidberg und Daiki Hashioka stehen Trainer Alexander Blessin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen den SC Paderborn wieder zur Verfügung. Zudem soll Nachwuchshoffnung Fritz Fleck am Montag ins Training zurückkehren.

Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef

Rolle rückwärts bei den Rhein-Neckar Löwen: Klubikone Uwe Gensheimer übernimmt im Management des Handball-Bundesligisten künftig wieder eine führende Rolle. Der langjährige Nationalmannschaftskapitän wird Direktor Sport bei den Löwen und soll sich insbesondere um die Kaderentwicklung und die Integration junger Spieler kümmern. Dies teilte der Verein im Zuge einer umfassenden Neustrukturierung mit.

"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen

Die Tabellenkonstellation besitzt für Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac vor dem Bundesliga-Spitzenspiel beim FC Bayern mit dem frisch gekürten Ballon-d'Or-Gewinner Harry Kane einen besonderen Reiz. "Endlich mal ein spannendes Aufeinandertreffen", sagte der Kroate, der mit dem BVB nach Punkten (beide 17) gleichauf mit dem deutschen Rekordmeister liegt. "Nicht nur wir, sondern ganz Deutschland freut sich auf das Spiel."

Textgröße ändern: