Deutsche Tageszeitung - Athleten Deutschland "besorgt" nach Ampel-Aus

Athleten Deutschland "besorgt" nach Ampel-Aus


Athleten Deutschland "besorgt" nach Ampel-Aus
Athleten Deutschland "besorgt" nach Ampel-Aus / Foto: © www.imago-images.de/SID

Die unabhängige Sportlervertretung Athleten Deutschland befürchtet nach dem Bruch der Ampel-Koalition negative Auswirkungen für den Spitzensport. Der Verein sei "besorgt", hieß es in einer Stellungnahme vom Freitag, dass die bis dato erreichten Verhandlungsergebnisse "nun gefährdet sein könnten oder sich deren Umsetzung deutlich verzögert".

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Die vereinbarten Reformen müssten nun "konsequent und zügig umgesetzt werden". Dabei sei es den Athleten ein entscheidendes Anliegen, dass es zum Schutze der Sportlerinnen und Sportler vor Gewalt "zu keinen Verzögerungen beim Aufbau des Zentrums für Safe Sport kommt". Die Chance auf eine erfolgreiche Umsetzung der Spitzensportreform sehen die Athleten unterdessen weiterhin.

"Unser Eindruck ist, dass zentrale sportpolitische Vorhaben wie das Zentrum, die Leistungssportagentur und eine deutsche Olympiabewerbung von einem breiten, parteiübergreifenden Konsens getragen werden", hieß es. Noch vor dem Ende des Regierungsbündnisses aus SPD, Grünen und der FDP war am Mittwochvormittag das lang angestrebte Sportfördergesetz, in dessen Zentrum eine unabhängige Spitzensportagentur steht, auf den Weg gebracht worden.

Dieses zentrale sportpolitische Projekt der aktuellen Legislaturperiode liegt durch die Regierungskrise und voraussichtlich im ersten Quartal 2025 anstehenden Neuwahlen auf Eis. Die Athleten sehen das Potenzial, das Gesetz letztlich zu verabschieden, als "ungebrochen" an. Mit Blick auf mögliche Neuwahlen und eine anschließende Regierungsbildung wünschen die Athleten, "dass sich eine neue Regierungskoalition den begonnenen Reformvorhaben annimmt und ihre Umsetzung entschlossen vorantreibt".

(V.Korablyov--DTZ)

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Auch Asien dagegen: Infantinos WM-Plan vor dem Aus

Die asiatische Fußball-Konföderation (AFC) unterstützt UEFA und CONCACAF bei deren Widerstand gegen den Investorenplan des Weltverbandes FIFA. Das teilte der Verband am Freitag mit. Die AFC solidarisierte sich mit UEFA und CONCACAF und äußerte ihre "tiefe Besorgnis" zum Vorhaben der FIFA sowie über "die Entscheidungsprozesse". Der Plan von FIFA-Präsident Gianni Infantino, Anteile an Turnieren des Weltverbandes an private Investoren zu verkaufen, steht damit vor dem Aus.

Fifa hält trotz Kritik an Investoren-Plänen fest

Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz heftiger Kritik an seinen Plänen zum Verkauf von WM-Anteilen an Investoren fest. Der geplante Konsultationsprozess sei "durch falsche Medienberichte gestört" worden, hieß es am Freitag in einer Stellungnahme der Fifa. "Wir werden diesen Konsultationsprozess fortsetzen, um sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsverband seine Stimme auf Grundlage von Fakten abgeben kann", hieß es weiter.

Milan-Legende Baresi mit 66 Jahren gestorben

Die italienische Fußball-Ikone Franco Baresi ist im Alter von 66 Jahren verstorben. Dies bestätigte die AC Mailand am Freitag. Der Klub trauere um "Franco Baresi, der ebenso wie sein Trikot mit der Nummer 6 für immer ein untrennbarer und wesentlicher Bestandteil der DNA und der Geschichte des Vereins bleiben wird", hieß es in einer Mitteilung. Zu den Todesumständen machte Milan keine Angaben.

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