Deutsche Tageszeitung - Wück macht Grohs nach Tumor-Diagnose Mut

Wück macht Grohs nach Tumor-Diagnose Mut


Wück macht Grohs nach Tumor-Diagnose Mut
Wück macht Grohs nach Tumor-Diagnose Mut / Foto: © SID

Die Tumor-Diagnose bei Maria Luisa Grohs hat auch Fußball-Bundestrainer Christian Wück zutiefst betroffen gemacht. "Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass der Sport weit in den Hintergrund rückt, wenn es um die Gesundheit geht. Die Diagnose von Mala hat uns alle sehr bewegt und bewegt uns noch immer", sagte der 51-Jährige im Rahmen seiner Nominierung für die letzten Länderspiele des Jahres.

Textgröße ändern:

Er stehe "mit Mala im persönlichen Austausch und auch mit ihrem Verein. Wir wünschen ihr von Herzen alles erdenklich Gute für ihren Heilungsweg. Unsere Türen bei der Nationalmannschaft stehen für sie immer offen." Am Samstag hatte der FC Bayern verkündet, dass ein bösartiger Tumor bei seiner Stammtorhüterin (23) gefunden wurde.

Ann-Katrin Berger wird in den Länderspiele am 29. November in Zürich gegen EM-Gastgeber Schweiz (20.00 Uhr/ZDF) und am 2. Dezember in Bochum gegen Italien (20.30 Uhr/ARD) ebenfalls fehlen, die Olympa-Heldin erhält nach einer intensiven Saison eine Verschnaufpause. Im Tor sind daher Stina Johannes, Sophia Winkler und Rückkehrerin Ena Mahmutovic eingeplant.

Zudem stehen zwei Newcomerinnen im 23-köpfigen Kader: Toptalent Alara Sehitler (17) vom FC Bayern und Cora Zicai (19) vom SC Freiburg sind erstmals dabei. Innenverteidigerin Kathrin Hendrich kehrt nach einer verletzungsbedingten Pause zurück.

"Wir freuen uns sehr auf die letzten beiden Länderspiele des Jahres und den Vorgeschmack auf die Europameisterschaft in der Schweiz. Unser Fokus liegt nach wie vor darauf, unterschiedliche Positionen zu testen und den Spielerinnenkreis zu erweitern", sagte Wück. Versammeln wird sich das DFB-Team am kommenden Montag in Stuttgart, wo auf dem VfB-Gelände trainiert wird. - Der Kader im Überblick:

Tor: Stina Johannes (Eintracht Frankfurt), Sophia Winkler (SGS Essen), Ena Mahmutovic (Bayern München)

Abwehr: Sara Doorsoun, Sophia Kleinherne, Pia-Sophie Wolter (Eintracht Frankfurt), Giulia Gwinn (Bayern München), Kathrin Hendrich, Sarai Linder, Janina Minge (VfL Wolfsburg), Felicitas Rauch (NC Courage)

Mittelfeld/Angriff: Jule Brand (VfL Wolfsburg), Klara Bühl, Linda Dallmann, Lea Schüller, Alara Sehitler (Bayern München), Selina Cerci (TSG Hoffenheim), Laura Freigang, Elisa Senß, Lisanne Gräwe (Eintracht Frankfurt), Giovanna Hoffmann (RB Leipzig), Sjoeke Nüsken (FC Chelsea), Cora Zicai (SC Freiburg)

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah

Nur noch ein Schritt bis zur Eins: Alexander Zverev ist dem schnellen Sprung an die Spitze der Weltrangliste ganz nah. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger überstand beim ATP-Turnier in Wien einen echten Krimi zum Auftakt gegen den jungen Spanier Martín Landaluce und setzte sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11) durch.

Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale

Hessischer Jubel an der Elbe: Eintracht Frankfurt hat bravourös das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann das Erstliga-Duell beim Hamburger SV mit 3:1 (0:0) und darf in schwierigen Wochen ganz leise vom sechsten Cupgewinn der Klubhistorie träumen.

Textgröße ändern: